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Mittwoch, 01.04.2020

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Kommentar: In Zeiten von Corona erleben wir neue Nähe

Obdachlos in Zeiten von Corona - Ein Zaun, der verbindet - 26.03.2020 16:31 Uhr

Sie dürfen nicht auf der Strecke bleiben: Obdachlose benötigen die Hilfe der Gesellschaft dringender denn je. © Foto: Britta Pedersen/dpa


Sorge und Solidarität liegen nah beieinander in diesen Tagen. Spaziergänger lächeln einander an und Telefonate enden nun mit dem Wunsch "Bleib gesund!". Das ganze Land wurde runtergefahren, Existenzen könnten vernichtet werden.


Corona-Krise: Nürnberger helfen Obdachlosen mit Spendenzäunen


Bei aller berechtigten Sorge ist große Solidarität zu erleben: Nachbarn bieten an, Einkäufe zu übernehmen, für das Knoblauchsland wurden Erntehelfer gefunden und wir müssen weniger sozialen Verzicht üben als befürchtet: Lehrer zeigen sich einfallsreich im Internet-Unterricht, Kirchen ermöglichen virtuelle Gottesdienste, Fitness-Stunden sind plötzlich online möglich und selbst Regierungschefin Angela Merkel regiert das Land vom Home-Office aus, ganz selbstverständlich.

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Ausgangsbeschränkung wegen Corona: Leere Straßen in Nürnberg

Sicherlich trug auch das schlechte Wetter am Samstag seinen Teil dazu bei, aber möglicherweise haben die Leute nun auch den Ernst der Lage begriffen: Am ersten Tag der Ausgangsbeschränkungen, die in Bayern wegen der Corona-Krise angeordnet wurden, blieb Nürnberg leer.


Taten, die Mut machen

Es ist paradox: Körperlich müssen wir alle Abstand halten, doch wir erleben neue Nähe. In unserer Zeitung mühen wir uns Tag für Tag um Berichte, die angemessen sind. Wir wollen weder Hysterie verbreiten, noch Ängste schüren. Auch wir wollen helfen – und berichten voll Sorge über die knappen Nahrungsmittel in der Wärmestube. Und wir schreiben über Taten der Solidarität, die Mut machen: Wie der neue Zaun als Ort der Spende im Celtispark. Ein Zaun, der nicht trennt, sondern verbindet.

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Bayern im Krisenzustand: Was bleibt offen, was schließt?

Kitas und Schulen schließen, Bars und Freizeiteinrichtungen machen dicht: Wegen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus wird das öffentliche Leben in Bayern in vielen Bereichen lahmgelegt. Was bleibt offen, was schließt und wo gelten gesonderte Öffnungszeiten? Wir haben den Überblick.



Was soll ich tun, wenn ich selbst den Verdacht habe, an dem Virus erkrankt zu sein? Hier haben wir häufig gestellte Fragen zum Coronavirus zusammengestellt. Bayern hat wegen des Coronavirus den Katastrophenfall ausgerufen - das hat weitreichende Konsequenzen. Unter anderem fallen viele Großveranstaltungen in Franken aus oder werden verschoben.

Außerdem gelten bei Supermärkten nun geänderte Öffnungszeiten. Sollte man beim Einkaufen überhaupt noch mit Scheinen und Münzen zahlen? Ein Experte klärt auf, ob Corona auch über Geld übertragen werden kann.

Ein bisschen Abwechslung gefällig? Wie viele Millionen andere Deutsche arbeitet auch unsere Redaktion nun von Zuhause. Im Live-Blog berichten die Kollegen live aus der Homeoffice-Hölle! Hier finden Sie derweil nützliche Tipps, die Sie gegen die Langeweile Ihrer Kinder unternehmen können.


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Ulrike Löw

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