Lebenswichtige Proben: So kontrolliert die N-Ergie unser Trinkwasser

22.3.2016, 05:57 Uhr
In kleinen Gefäßen wird das Wasser, nachdem es an der Quelle entnommen ist, abgefüllt. Um es auf Bakterien zu testen, reicht schon ein Milliliter, also gerade mal ein Tropfen, aus.
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In kleinen Gefäßen wird das Wasser, nachdem es an der Quelle entnommen ist, abgefüllt. Um es auf Bakterien zu testen, reicht schon ein Milliliter, also gerade mal ein Tropfen, aus. © Edgar Pfrogner

Das Wasser tröpfeln die Labormitarbeiter auf Fertignährböden. Die  sind quasi Futter für die unterschiedlichsten Bakterien.
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Das Wasser tröpfeln die Labormitarbeiter auf Fertignährböden. Die sind quasi Futter für die unterschiedlichsten Bakterien. © Edgar Pfrogner

Die Platten werden steril verwahrt...
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Die Platten werden steril verwahrt... © Edgar Pfrogner

Die Probe wird so auf über 20 unterschiedliche Bakterien getestet.
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Die Probe wird so auf über 20 unterschiedliche Bakterien getestet. © Edgar Pfrogner

Gut genährt zeigen sich die Bakterien...
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Gut genährt zeigen sich die Bakterien... © Edgar Pfrogner

...und können per Hand gezählt werden.
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...und können per Hand gezählt werden. © Edgar Pfrogner

Innerhalb eines Tages wissen die Laboranten, ob Grenzwerte im Wasser überschritten sind und können notfalls Alarm schlagen.
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Innerhalb eines Tages wissen die Laboranten, ob Grenzwerte im Wasser überschritten sind und können notfalls Alarm schlagen. © Edgar Pfrogner

Die Wasserproben entnimmt die N-ergie täglich aus Brunnen, Quellen, Wasserwerken, Fernleistungen, Hochbehältern und dem Verteilungsnetz.
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Die Wasserproben entnimmt die N-ergie täglich aus Brunnen, Quellen, Wasserwerken, Fernleistungen, Hochbehältern und dem Verteilungsnetz. © Edgar Pfrogner

Das deckt einen Umkreis von bis zu 100 Kilometern ab.
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Das deckt einen Umkreis von bis zu 100 Kilometern ab. © Edgar Pfrogner

Mit einem speziellen Filter lassen sich Legionellen nachweisen. Das Tückische an ihnen: Sie vermehren sich in lauwarmen Wasser und überleben Temperaturen bis zu 60 Grad. Erst darüber kann von einer sicheren Abtötung des Bakteriums ausgegangen werden...
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Mit einem speziellen Filter lassen sich Legionellen nachweisen. Das Tückische an ihnen: Sie vermehren sich in lauwarmen Wasser und überleben Temperaturen bis zu 60 Grad. Erst darüber kann von einer sicheren Abtötung des Bakteriums ausgegangen werden... © Edgar Pfrogner

...weshalb sie sehr gefährlich sind. Eine Infektion kann tödlich enden.
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...weshalb sie sehr gefährlich sind. Eine Infektion kann tödlich enden. © Edgar Pfrogner

Um überhaupt einen Nachweis zu erreichen, muss das Werkzeug absolut steril sein.
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Um überhaupt einen Nachweis zu erreichen, muss das Werkzeug absolut steril sein. © Edgar Pfrogner

Deshalb wird penibel darauf geachtet, nichts mit der bloßen Hand anzufassen.
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Deshalb wird penibel darauf geachtet, nichts mit der bloßen Hand anzufassen. © Edgar Pfrogner

Das wichtigste Equipment auf einen Blick: Filtereinsatz (links) und die vorbereiteten Nährböden (rechts), um Bakterien nachweisen zu können.
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Das wichtigste Equipment auf einen Blick: Filtereinsatz (links) und die vorbereiteten Nährböden (rechts), um Bakterien nachweisen zu können. © Edgar Pfrogner

Dieser
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Dieser "Zauberschrank" macht die Werkzeuge der Laboranten steril. © Edgar Pfrogner

Gut 35000 Wasserproben werden so jährlich im Labor auf dem Gelände der N-ergie in Sandreuth geprüft.
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Gut 35000 Wasserproben werden so jährlich im Labor auf dem Gelände der N-ergie in Sandreuth geprüft. © Edgar Pfrogner

Manchmal geht es über Stock und Stein, um Proben von Quellen zu entnehmen. Immer dabei: Der Werkzeugkoffer der Laboranten.
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Manchmal geht es über Stock und Stein, um Proben von Quellen zu entnehmen. Immer dabei: Der Werkzeugkoffer der Laboranten. © Edgar Pfrogner

Fünfzehn Mitarbeiter überprüfen so jeden Tag die Qualität des Nürnberger Trinkwassers.
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Fünfzehn Mitarbeiter überprüfen so jeden Tag die Qualität des Nürnberger Trinkwassers. © Edgar Pfrogner

In 99,9 Prozent der Fälle überschreiten die Ergebnisse aus den Proben die Grenzwerte für Schwermetalle oder Bakterien nicht.
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In 99,9 Prozent der Fälle überschreiten die Ergebnisse aus den Proben die Grenzwerte für Schwermetalle oder Bakterien nicht. © Edgar Pfrogner

Karin Laue-Schuler wirft in der Mikrobiologie-Abteilung einen genauen Blick auf die Bakterien im Wasser.
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Karin Laue-Schuler wirft in der Mikrobiologie-Abteilung einen genauen Blick auf die Bakterien im Wasser. © Edgar Pfrogner

Schweres Geschütz braucht es, um das Wasser auf Pestizide oder Lösungsmittel aus der Industrie zu testen.
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Schweres Geschütz braucht es, um das Wasser auf Pestizide oder Lösungsmittel aus der Industrie zu testen. © Edgar Pfrogner