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Luftwaffe erklärt: Darum landeten Eurofighter in Nürnberg

Flugzeuge waren in der Nacht auf Samstag am Airport gesichtet worden - 31.12.2016 11:30 Uhr

Diese beiden Eurofighter landeten in der Nacht auf Samstag in Nürnberg. © ToMa


Elf Tonnen wiegen die wendigen Kampfflugzeuge leer, zwei EJ2000 Triebwerke sorgen für ein Höchsttempo von 2,35 Mach - das ist mehr als doppelte Schallgeschwindigkeit. So weist es das Datenblatt der Luftwaffe aus. Auf der entsprechenden Website heißt es auch: Die Ausstattung mit den IRIS-T-Luft/Luft Kurzstreckenraketen, dem Captor Radar, sowie den künftigen Meteor Luft/Luft-Langstreckenraketen machen den Eurofighter zu einem leistungsstarken Abfangjäger.

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Kampfmaschinen am Airport: Eurofighter in Nürnberg geparkt

Das ist dann doch ein eher seltener Anblick: In der Nacht auf Samstag steuerten zwei Eurofighter den Airport Nürnberg an. Auch am folgenden Tag waren die Flugzeuge der Luftwaffe noch dort.


Zwei dieser Flugzeuge landeten in der Nacht auf Samstag am Airport in Nürnberg, was dann doch eher ungewöhnlich ist, auch wenn das Militär ein häufiger Gast am Flughafen ist. Eines der beiden weist die Sonderlackierung zum 60-jährigen Jubiläum der Luftwaffe auf, die vom bayerischen Künstler Walter Maurer entworfen wurde und nur auf wenigen Eurofightern prangt. Solange die beiden Flugzeuge am Airport Nürnberg standen wurden sie militärisch bewacht.

Wie die Luftwaffe auf Nachfrage erklärte, seien die beiden Flugzeuge deshalb in Nürnberg gelandet, weil in Neuburg an der Donau, ihrer eigentlichen Ziel-Destination, schlechte Wetterverhältnisse vorherrschten. Dort ist das Taktische Luftwaffengeschwader 74 stationiert. Während ihres Aufenthalts auf dem Nürnberger Flughafen wurden die Eurofighter militärisch bewacht. Dabei handelt es sich nach Informationen der Luftwaffe um ein Routineverfahren.

Dass Eurofighter in solchen Fällen auch an anderen Flughäfen landen, sei laut Pressestelle der Luftwaffe "nichts Besonderes."

Das sieht auch der Airport Nürnberg so. Pressesprecherin Stephanie Schmidts: "Wir sind eben ein Flughafen mit Betriebspflicht", Landungen solcher Flugzeuge seien "nicht ungewöhnlich."

Die Nürnberger Planespotter-Szene sieht das freilich anders - sie war erst kurz vor Weihnachten in Aufruhr versetzt worden, als ein A350-900, das wohl modernste Flugzeug der Welt, in Nürnberg gelandet war.

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Landung im Nürnberger Nebel: A350-900 auf dem Dürer-Airport

Um kurz nach 11 Uhr am Freitagmittag war es so weit: Ein Airbus A350-900 der Lufthansa landete auf dem Nürnberger Albrecht-Dürer-Airport. Das Flugzeug gilt als das modernste Langstreckenflugzeug der Welt.


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