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Max-Morlock-Stadion: Bleibt der Name nach 2020 bestehen?

Die verantwortliche Consorbank hält sich derzeit noch bedeckt - 27.03.2019 16:25 Uhr

Bis 2020 ist der Name "Max-Morlock-Stadion" noch gesichert. Wie es dann weitergeht, ist noch nicht sicher. © Oliver Acker/Montage


2,4 Millionen Euro zahlt die Consorsbank, um ihren Namen nicht auf dem Stadion am Dutzendteich zu lesen. Sondern den von Max Morlock, Fußballweltmeister von 1954 und eine Legende beim 1. FC Nürnberg. Ein Drittel hat die lokal ansässige Bank über ein Crowdfunding einspielen wollen, statt 800.000 Euro aber sind "nur" 330.000 Euro zusammengekommen. Den Rest hat die Consorsbank noch einmal oben drauf gepackt. Seitdem pilgern die Fans zu Club-Heimspielen ins Max-Morlock-Stadion. Aber wie lange noch?

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Und wie geht es mit den Namensrechten für das Stadion weiter, wenn nach drei Jahren der Vertrag ausläuft? Die Consorsbank will dazu noch nichts sagen, "das Thema Stadionname wird nach aktuellem Stand erst im Spätsommer bis Herbst bei uns auf die Agenda kommen", teilt das Unternehmen mit. Christian Vogel ist hoffnungsvoll. "Der Name ist aber in jedem Fall bis ins Jahr 2020 gesichert."

 

Aktuell laufen Gespräche zwischen der Stadion Betriebs GmbH und der Bank über eine mögliche Zukunft", sagt der Zweite Bürgermeister und Stadion-Chef. Und die "verlaufen gut", sagt Vogel. Wie gut, will nun auch die Stadtratsfraktion der CSU wissen. Schließlich ist "das Namensrecht neben der Miete durch den Stadionpächter eine der zentralen Einnahmequellen für den Eigenbetrieb Frankenstadion", heißt es in einem Antrag der Christsozialen.

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Auch wenn also die Stadionumbenennung vor etwa zwei Jahren "für viele Fans auf den ersten Blick ein Glückstag war, könnte sich aus städtischer Sicht jedoch zu einem langfristigen Verzicht auf wertvolle Einnahmen aus den Namensrechten entwickeln“. Für einen neuen Sponsor, der dann wiederum mit dem Namensrecht mutmaßlich auf seinen Firmennamen aufmerksam machen möchte, dürfte es eine hohe Hürde sein, den von den Fans gewünschten Namen wieder zu verändern, glaubt die CSU.

Die Stadt soll nun über den aktuellen Sachstand zum Thema Namensrecht berichten, heißt es im Antrag, und dabei sowohl auf den Vertrag als auch auf Pläne und mögliche Sponsoren eingehen.

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