Sonntag, 17.11.2019

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Meterhohe Fontänen: Kunstbrunnen am Aufseßplatz ist zurück

Installation im Süden Nürnbergs musste generalüberholt werden - 02.08.2019 15:13 Uhr

Erfrischung am Aufseßplatz: Der Brunnen in Nürnbergs Südstadt ist zurück. © Stefan Hippel


Das begehbare Kunstwerk mit seinen bis zu zweieinhalb Meter hohen Wasserfontänen soll dort bis zum 6. Oktober die Bevölkerung erfrischen, kündigt Bürgermeister Vogel an. "Wir freuen uns, dass es rechtzeitig zu den Sommerferien geklappt hat." Der "Hexagonal Water Pavilion", wie die Installation von Jeppe Hein offiziell heißt, musste nämlich generalüberholt werden. "Sozusagen ein Facelift auf der ganzen Linie – der Brunnen ist wie neu", sagt Vogel.

Eine Spezialfirma aus Nordrhein-Westfalen, die alle Hein-Kunstwerke saniert, hat etwa die Schläuche im Inneren gereinigt und zum Teil ersetzt, die Elektronik erneuert und die Holzplanken an den Außenseiten renoviert. Die Kosten für die Sanierung haben die Stadt Nürnberg und das Neue Museum übernommen, dem der Kunstbrunnen gehört.

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Das begehbare Kunstwerk am Aufseßplatz ist wieder da! Der Brunnen, eine Installation von Jeppe Hein, ist generalüberholt worden und erfreut Anwohner wie Besucher wieder mit bis zu zweieinhalb Meter hohen Wasserfontänen. Bis zum Oktober soll die Installation bleiben, wie Bürgermeister Christian Vogel ankündigte.


2012 stand die begehbare Installation des dänischen Bildhauers erstmals auf dem Klarissenplatz vor dem Neuen Museum. 2016 gab der Brunnen ein Gastspiel auf dem Richard-Wagner-Platz vor dem Opernhaus, nun steht er im zweiten Jahr in Folge in der Südstadt. SPD-Stadträtin Ilka Soldner hätte dort am liebsten ein dauerhaftes Wasserspiel. Die Stadtverwaltung arbeite daran, verspricht Vogel. "Wir haben den Willen, die Absicht und die Überzeugung, auf dem Aufseßplatz eine langfristige Brunnenlösung dieser Art zu schaffen."

Den Betrieb des Kunstbrunnens in diesem Jahr machen erst Sponsoren wie Edeka, das den alten Kaufhof am Aufseßplatz übernehmen will, und der Projektentwickler TBB Ten Brinke möglich, betont er. Dass Edeka Geld für den Brunnen spende, sei ein gutes Zeichen für den ehemaligen "Schocken", sagt Vogel. Edeka plant dort Einzelhandel und Wohnungen. "Die Umsetzung steht in den Startlöchern."

Judith Horn

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