"Miss Nürnberg": Engagement für Tiere

19.3.2021, 08:50 Uhr
Tierschutz ist ihr eine Herzensangelegenheit:

Tierschutz ist ihr eine Herzensangelegenheit: "Miss Nürnberg" Carina Schätz übergab kürzlich tausend Euro ans Nürnberger Tierheim. © privat, NN

Was macht eine „Miss Nürnberg“, wenn es keine Veranstaltungen gibt? Carina Schätz, die seit Oktober letzten Jahres diesen Titel trägt, setzt sich für den Tierschutz ein. Bei ihrer Wahl hatte die 25-Jährige angekündigt, sich mit ihrem Titel auch für soziale Projekte zu engagieren.

Jetzt hat sie den Worten Taten folgen lassen und sammelte für das Nürnberger Tierheim Spenden. Zusammen mit einigen Fotografen hat Schätz, die in der Agentur „Fisher’s House“ als Model gelistet ist, einen Kalender gemacht. Die Hälfte der Einkünfte gab sie für die Tiere ab. Außerdem rief sie in den Sozialen Medien dazu auf, zu spenden.

1000 Euro konnte sie nun dem Nürnberger Tierheim übergeben. „Wir dürfen die Tiere in der Pandemie nicht vergessen“, findet die gebürtige Spalterin, die seit fünf Jahren in Nürnberg lebt. Seit ihrem zwölften Lebensjahr, setzt sie sich für den Tierschutz ein. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt Schätz, die sich konsequenterweise auch vegan ernährt.

"Miss Nürnberg" Carina Schätz (25) möchte ihren Titel als Sprachrohr für Hilfsbedürftige nutzen. Sie studiert soziale Arbeit und ist gelernte Erzieherin. © Hai Lights Photography

Bei einer anderen Aktion hatte die Miss geholfen, kostenlose FFP2-Masken an Obdachlose und andere Bedürftige zu verteilen. Die gelernte Erzieherin studiert soziale Arbeit und arbeitet als Honorarkraft im Schwabacher Frauenhaus. Dort macht sie Selbständigkeitstrainings für Frauen. Sie unterstützt sie bei Ämtergängen und übt, wie man Arzttermine vereinbart oder ein Impfbuch führt. Vor allem Frauen mit Migrationshintergrund sind hier unsicher.

Nächstes Projekt: Parks von Müll befreien

Dass sie Krone und Schärpe gerade nicht auf Bällen und Empfängen spazieren tragen kann, stört die 25-Jährige gar nicht so. Durch ihr Studium und das Frauenhaus hat sie auch so genug zu tun. Mit Freunden mal wegzugehen, das fehle ihr aber schon, räumt sie ein. Um sich fit zu halten, geht sie gerne Joggen, etwa im Anna-Park, der bei ihr um die Ecke liegt. Weil dort so viel Müll herumlag („Es sah wirklich schlimm aus!“), ist ihr schon die nächste Idee gekommen: Sie will eine Aktion starten, um Unrat in den Nürnberger Parks aufzusammeln.

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