Mysteriös: Das sind Nürnbergs rätselhafteste Mordfälle

15.1.2017, 06:00 Uhr
Die Niederländer Truus und Harry Langendonk waren im Juni 1997 mit ihrem Wohnmobil in Bayern unterwegs. Am 8. Juni wurde das brennende Fahrzeug auf dem Waldparkplatz bei Nürnberg-Altenfurt entdeckt. Getötet wurden sie schon am Tag zuvor auf grausame Weise - ihnen wurde die Kehle durchgeschnitten. Noch immer sucht die Polizei nach dem Täter - und erhält nach einer Fernsehsendung neue Hinweise.
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Ehepaar Langendonk

Die Niederländer Truus und Harry Langendonk waren im Juni 1997 mit ihrem Wohnmobil in Bayern unterwegs. Am 8. Juni wurde das brennende Fahrzeug auf dem Waldparkplatz bei Nürnberg-Altenfurt entdeckt. Getötet wurden sie schon am Tag zuvor auf grausame Weise - ihnen wurde die Kehle durchgeschnitten. Noch immer sucht die Polizei nach dem Täter - und erhält nach einer Fernsehsendung neue Hinweise. © Wilhelm Bauer

Ein vorgeblicher Kunde stach im Dezember 1995 auf den Betreiber eines Elektrogeschäfts an der Gärtnerstraße ein. Das Opfer, ein damals 54 Jahre alter Syrer, überlebte mit knapper Not. Der Täter ließ einen auffälligen Koffer und ein Panzerarmband zurück. Die Kripo stand vor einem Rätsel - 2015 rollte sie den Fall wieder auf.
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Messerattacke im Elektroladen

Ein vorgeblicher Kunde stach im Dezember 1995 auf den Betreiber eines Elektrogeschäfts an der Gärtnerstraße ein. Das Opfer, ein damals 54 Jahre alter Syrer, überlebte mit knapper Not. Der Täter ließ einen auffälligen Koffer und ein Panzerarmband zurück. Die Kripo stand vor einem Rätsel - 2015 rollte sie den Fall wieder auf. © NN/HA

Solche Absätze trug der Gesuchte wohl: Am 20. Januar 1986 wurde die 30 Jahre alte Yvonne Nöller - so nannte sich die Prostituierte - in einer Steinbühler Wohnung erdrosselt. Ihr Ehemann fand sie tot in der Badewanne. Am Telefon hatte sie einer Kollegin erzählt, sie erwarte als nächsten Freier den
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Die Suche nach dem "süßen Wolfi"

Solche Absätze trug der Gesuchte wohl: Am 20. Januar 1986 wurde die 30 Jahre alte Yvonne Nöller - so nannte sich die Prostituierte - in einer Steinbühler Wohnung erdrosselt. Ihr Ehemann fand sie tot in der Badewanne. Am Telefon hatte sie einer Kollegin erzählt, sie erwarte als nächsten Freier den "süßen Wolfi". Er ist dringend tatverdächtig - jedoch bis heute nicht geschnappt. © Polizei

Auch
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Der Fall "Joana"

Auch "Joana" war Prostituierte. Am 11. Juli 1992 wurde die 23-Jährige in einer Wohnung in Lichtenhof erstochen. Ihr Freund saß im Nebenraum vor dem Fernseher und hörte ihre Schreie - er sah den Täter und warf sich auf ihn, wurde dadurch ebenfalls durch Messerstiche verletzt. "Joana" schaffte es noch auf die Straße, brach aber dort zusammen. Auch in diesem Fall gehen die Ermittler immer wieder neuen Hinweisen nach. © Stefan Hippel

Ende 2002 wurde die armenische Studentin Lusine Margaryan erwürgt - erst nach mehreren Wochen wurde ihre Leiche im Nürnberger Reichswald entdeckt (Symbolbild). Ein Spaziergänger war auf die Stelle aufmerksam geworden, weil sein Hund länger dort geschnüffelt hatte. Die junge Frau war bereits seit Anfang Dezember verschwunden gewesen.
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Tote Studentin im Reichswald

Ende 2002 wurde die armenische Studentin Lusine Margaryan erwürgt - erst nach mehreren Wochen wurde ihre Leiche im Nürnberger Reichswald entdeckt (Symbolbild). Ein Spaziergänger war auf die Stelle aufmerksam geworden, weil sein Hund länger dort geschnüffelt hatte. Die junge Frau war bereits seit Anfang Dezember verschwunden gewesen. © Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

Seit 1949 wartet dieser Fall auf seine Aufklärung: Am 22. Februar erschoss ein Unbekannter in einem Uhrengeschäft in der Königstraße zwei Frauen und flüchtete.
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Doppelmord in der Königstraße

Seit 1949 wartet dieser Fall auf seine Aufklärung: Am 22. Februar erschoss ein Unbekannter in einem Uhrengeschäft in der Königstraße zwei Frauen und flüchtete. © Städtisches Hochbauamt Nürnberg

Einer der berühmtesten ungelösten Mordfälle ist der von Kasper Hauser. Am 14. Dezember 1833 wurde er im Ansbacher Hofgarten von einem Unbekannten mit dem Messer schwer verletzt - wenige Tage später starb er im Haus eines Lehrers, bei dem er wohnte. Um seine Vergangenheit ranken sich Legenden. Aufgetaucht war er 1828 in Nürnberg, der damals 16-Jährige konnte kaum sprechen. Ist er vielleicht ein Nachkomme eines Adelshauses, der aus dem Weg geschafft werden sollte? Bis heute ist das nicht geklärt - genau wie die Messerattacke im Park. Oder verletzte sich Hauser gar selbst tödlich? Die Spekulationen gehen auch fast zwei Jahrhunderte später weiter.
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Kasper Hauser

Einer der berühmtesten ungelösten Mordfälle ist der von Kasper Hauser. Am 14. Dezember 1833 wurde er im Ansbacher Hofgarten von einem Unbekannten mit dem Messer schwer verletzt - wenige Tage später starb er im Haus eines Lehrers, bei dem er wohnte. Um seine Vergangenheit ranken sich Legenden. Aufgetaucht war er 1828 in Nürnberg, der damals 16-Jährige konnte kaum sprechen. Ist er vielleicht ein Nachkomme eines Adelshauses, der aus dem Weg geschafft werden sollte? Bis heute ist das nicht geklärt - genau wie die Messerattacke im Park. Oder verletzte sich Hauser gar selbst tödlich? Die Spekulationen gehen auch fast zwei Jahrhunderte später weiter. © oh