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N-Ergie senkt die Preise: Fernwärme bald billiger

Dreipersonenhaushalt kann zum Beispiel bis zu 78 Euro brutto im Jahr sparen - 20.09.2018 11:43 Uhr

Rund 90 Prozent der Nürnberger Fernwärme stammt aus dem Heizkraftwerk Sandreuth. © M. Held


Der Fernwärmepreis setzt sich aus drei Elementen zusammen: Arbeits-, Grund- und Verrechnungspreis. Der Bruttoarbeitspreis sinkt um zehn Prozent oder 6,54 Euro pro Megawattstunde (MWh) auf nunmehr 58,91 Euro/MWh. Der Grundpreis von 30,35 Euro pro Kilowatt und die Verrechnungspreise für Objektzähler bleiben unverändert. Ein Dreipersonenhaushalt in einem Mehrfamilienhaus spart bei einem Jahresverbrauch von circa zwölf 12 MWh Wärme künftig etwa 78 Euro brutto pro Jahr, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Fernwärmepreise werden auf der Grundlage von Preisformeln berechnet. Die N-Ergie passt die Preisformeln für den Grund- und Arbeitspreis an. In den neuen Preisformeln wird beispielsweise die Entwicklung des Preisindex für leichtes Heizöl durch den Zentralheizungsindex des Statistischen Bundesamts ersetzt.

"Geringere Schwankungen"

Dieser bildet mehrere Heizsysteme ab und unterliegt deshalb geringeren Schwankungen als der Ölpreis. Alle Details zu den neuen Preisformeln, die künftig Grundlage für die Fernwärmepreise bilden, sind in den ergänzenden Bestimmungen unter www.n-ergie.de zu finden. Dort stehen auch die zugrundeliegenden Daten zum Download zur Verfügung.

Rund 90 Prozent der Nürnberger Fernwärme stammt aus dem Heizkraftwerk Sandreuth. Mit einem Wirkungsgrad von über 85 Prozent zählt es zu den effizientesten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Deutschland. Knapp acht Prozent der Fernwärme wird aus Holzhackschnitzel regenerativ erzeugt. In wenigen Wochen geht das Heizkraftwerk Klingenhof in Betrieb.

nn

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