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Nach HSV-Spiel: Club-Fans klagen über Probleme am Einlass

Viele Zuschauer kamen beim Club-Spiel gegen Hamburg zu spät ins Stadion - 08.08.2019 19:34 Uhr

Die Vorfreude auf das Duell der Altmeister war auf beiden Seiten groß. Manche Club-Fans verpassten gegen Hamburg allerdings die Anfangsphase, weil sie mit ihren Tickets den Einlass nicht passieren konnten. © Foto: Sportfoto Zink/WoZi


Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und mehrerer Baustellen erreichten die beiden erst um 20.28 Uhr, also zwei Minuten vor Anpfiff, den Einlass vor der Gegengeraden. "Vor den Eingängen drängte sich zu diesem Zeitpunkt noch eine riesige Menschenmenge, die sich um Einlass bemühte. Erst jetzt wurden zusätzliche Seiteneingänge geöffnet, um einer Eskalation vorzubeugen", berichtet der Club-Fan. Als beide endlich ihre Tickets unter den Eingangs-Scanner halten durften, versagte die Technik bei ihren ausgedruckten Online-Tickets den Dienst.

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Auf Anraten des Servicepersonals wandten sich die verhinderten Zuschauer an den Info-Service, wo bereits eine lange Schlange frustrierter Leidensgenossen stand, die alle ein Ersatzticket benötigten. Ihre online gebuchten Plätze erreichten beide erst, als der HSV gerade das 2:0 erzielte. Da lief bereits die 30. Spielminute. "Professionell geht anders – auch in Liga zwei", ärgert sich der Oberfranke auch Tage nach der Pleite noch über die ausbaufähige Servicequalität.

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Der 1. FC Nürnberg räumt auf Anfrage ein, dass es technische Schwierigkeiten am Zutrittskontrollsystem gegeben habe und insbesondere am Eingang Gegengerade teilweise Scanner ausgefallen seien. Schon seit dem Freundschaftsspiel gegen Paris gebe es Probleme mit print@home-Tickets, die Fans zu Hause laut FCN-Sprecherin Katharina Fritsch in nicht ausreichender Qualität ausdrucken oder ganz ohne Ausdruck auf dem Handy mitnehmen. Das Problem: "Die Scanner im Max-Morlock-Stadion erkennen keine Scans auf mobilen Endgeräten", erklärt Fritsch.

Wer Probleme mit seinen Eintrittskarten hat, kann sich an jedem Stadioneingang an der Tageskasse an einen sogenannten Clearing Point wenden. "Wir werden unser Möglichstes tun, mit der Stadion-Betriebs-GmbH eine Lösung zu erarbeiten, um die Lesefähigkeit der Scanner zu verbessern und somit die Ausfallwahrscheinlichkeit zu minimieren", verspricht Fritsch.

Damit beim Heimspiel gegen Osnabrück am 25. August alle Zuschauer rechtzeitig im Stadion sind, möchte der Club im Vorfeld auf seiner Homepage www.fcn.de intensiv über print@home-Tickets aufklären.

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