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Nachgehakt: Darf man ohne Mundschutz zur Demo?

Ordnungsamt appelliert an Organisatoren von Demos - 17.07.2020 18:47 Uhr

Ohne Mund-Nasenschutz zusammen zukommen sei nicht verboten, denn es gebe keine Maskenpflicht im Freien. Das erklärt der stellvertretende Amtsleiter des Ordnungsamtes Robert Pollack auf Anfrage.

Wenn also eine Interessengemeinschaft einlade, ohne Schutz zu kommen, habe das keine Auswirkung auf eine Genehmigung durch die Behörden. "Wir empfehlen allerdings allen Veranstaltern, ihr Publikum aufzufordern, Masken zu tragen", so Pollack. Die meisten würden diesem Rat auch folgen, so habe etwa bei den "Black Lives Matter-Demos" die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Mundschutz getragen.

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Vorgeschrieben sei lediglich der Sicherheitsabstand von 1,50 Metern; dieser gelte allerdings nicht für Gruppen von je zehn Menschen. Das Bündnis Nazistopp unterstellte zuvor auf seiner Homepage den Corona-Rebellen "Interessensgemeinschaft Wöhrder Wiese", ihre Teilnehmer dazu einzuladen, ohne Maske zu kommen. Dies wiesen die Organisatoren jedoch zurück, da auf dem Plakat "No Mask/ Un Mask" nur auf einen Facebook-Gruppennamen hingewiesen werden soll.

Bislang seien die Anti-Corona-Demonstrationen auf der Wiese "recht ordentlich" abgelaufen, zieht Robert Pollack vom Ordnungsamt Bilanz.


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