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Montag, 13.07.2020

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Neue Ära bricht hinter dem Ex-Autokino an

«Tucherland“ öffnet am 11. April die Pforten — Freizeit- und Spielattraktion speziell für Kinder bis 14 Jahren - 05.04.2006

Beim „Tucherland“-Aufbau: Betriebsleiter Jochen Schmidt (li.) und Geschäftsführer Thomas Hörlbacher. F.: Linke


Wo früher Tennis gespielt wurde und das Frankenbad residierte, laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren: Draußen vor der bunt angesprühten «Spielfabrik“ wird die neue Erschließungsstraße asphaltiert, während nebenan Parkbuchten angelegt und Sträucher eingepflanzt werden.

Noch hektischer geht es innen in den zwei miteinander verbundenen Hallen zu. Zehn Spielbereiche wurden mit modernen Geräten eingerichtet. Dazu gehören Kletterwände, Hüpfburgen, Hochseilgarten, Ballspielarena, ein Bahnhof, der Kleinkinderbereich, eine Live-Bühne und farbenfrohe Graffiti an den Wänden. Nicht fehlen darf die Gastronomie auf der Empore.

Rund vier Millionen Euro investiert die Tucher-Stiftung in das Freizeit-Projekt, das zugleich unternehmerisches Neuland bedeutet. Geschäftsführer Thomas Hörlbacher hält den Standort neben Eichenkreuz-Sportplatz, Reitstall und Club am Marienberg für «optimal“. Integriert wurde bereits ein Teil des Ex-Frankenbad-Areals, wo ein Wasserspielplatz vorgesehen ist. Hinter dem «Spielfabrik“-Komplex werden bis Sommer noch Bolzplätze angelegt. 170 000 Besucher will das «Tucherland“ im Jahr anziehen. Langfristig soll zudem ein «Familien-Hotel“ entstehen.

Jo Seuß

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