Neue Idee: Bekommt Langwasser Radrenn-Velodrom?

7.7.2018, 05:51 Uhr
Steherrennen um den Preis der Sparkasse: Auf der Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller wird immer noch spannender Sport geboten. Doch die Zukunft der Piste ist offen.

Steherrennen um den Preis der Sparkasse: Auf der Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller wird immer noch spannender Sport geboten. Doch die Zukunft der Piste ist offen. © Zink

Die überdachte Radrennbahn wird nach den Plänen des RV Union und des Bayerischen Radsportverbands mit einem wettbewerbstauglichen, 250 Meter langen Rundkurs aus Holz ausgestattet. Sie ist als Ersatz für die 2017 geschlossene Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller gedacht. Auf dem Areal sollen 170 Wohneinheiten, eine Kita und Läden errichtet werden.

Die Planungen für das Velodrom, so heißt es in einer Vorlage für den Stadtplanungsausschusses des Stadtrats, haben sich konkretisiert. So sind auf dem Grundstück an der Oelser Straße auch Räume für Sportler, Kurse, Gastronomie und Flächen für weitere Sportarten vorgesehen. Auch in der Innenfläche der Rennbahn sollen Sportveranstaltungen stattfinden.

Die Flächen im Sportpark Langwasser sind im Eigentum des Freistaats Bayern. Andere Sportflächen, die bisher von Vereinen genutzt werden, müssten für das Velodrom weichen. Das Velodrom soll Landesleistungszentrum, vielleicht sogar Bundesstützpunkt werden. Eine sportliche Bewertung durch den Deutschen Olympischen Sportbund hierfür sei positiv verlaufen. Das letzte Wort hat nun das Bundesinnenministerium. Wann mit dem Bau begonnen wird, ist noch nicht bekannt.

Unterstützung bekommt das Vorhaben von Sportbürgermeister Klemens Gsell (CSU). Die neue Anlage diene dazu, die lange Radsporttradition Nürnbergs fortzuführen und auszubauen. Die alte Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller war 1904 in Betrieb genommen worden und europaweit für seine Steherrennen bekannt.

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