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Neuer Wirt: "Athos" in St. Johannis präsentiert sich frisch renoviert

Im bekannten Lokal hat ein neuer Wirt übernommen - 07.09.2020 08:50 Uhr

Der griechische Salat, auch Bauernsalat genannt, darf auch im "Athos" nicht fehlen.

© Pixabay.com/LizenzCC


Stefan Lazaridis hat das griechische Lokal in der Johannisstraße 118 über 30 Jahre lang geführt. Die gut überschaubare Speisekarte mit ihren nach Göttern oder Regionen benannten fleischlastigen Tellern ist in dieser langen Zeit nur in der Preis-Spalte verändert worden. Zu den wenigen innenarchitektonischen Veränderungen gehörte es, dass im Jahr 2004 der Ehren-Teller der hellenischen Fußball-Europameister mit Lichtgestalt Otto Rehhagel an prominenter Stelle aufgehängt wurde.

Als Gast fühlte man sich zurückversetzt in die Zeit der ersten Besuche beim Griechen. Mit Begegnungen mit einem immer freundlichen Gastgeber, wie man sie beim ersten Inselhüpfen als typisch griechisch kennengelernt hat. Nebenbei bemerkt: Beim Heimgehen roch man auch so, wie man beim Griechen riechen muss.

Inzwischen ist der unermüdliche Wirt in den Ruhestand gegangen. Seine Nachfolge hat Athanasios Gkontopoulos angetreten, ein Neuling in der Gastronomie. Er hat mit seinem Team die alte Speisekarte übernommen, aber um neue Gerichte ergänzt.

Gegrillter Fisch und mehr

Gyros und Kalamaris gehören zum guten Ton. Es gibt aber auch als Schwerpunkt gegrillten Fisch. Wir haben die Stefan-Teller verglichen. Wo früher ein eigentlich zu kleines Geschirr überquellend belegt war, ist das Gericht nunmehr luftiger angeordnet. Krautsalat ist aus der Mode, gewürzt wird dezenter. Aber es schmeckt.

Das große Pfund ist der lauschige Garten mit seinen 200 Plätzen. Dieser ist noch bis Ende September geöffnet. Ansonsten präsentiert sich das Athos komplett renoviert. Die Inneneinrichtung ist neu, die Toiletten sind saniert. Die 70er Jahre sind vorbei. Mancher mag's bedauern.

Tipp am Rande: Ein freier Parkplatz ist in diesem Viertel kaum zu finden. Dafür hält die Straßenbahnlinie 6 direkt vor der Haustüre, so dass man die wenigen Schritte dorthin auch nach dem dritten Demestica noch sicher schafft. Man kann, nein, man muss, sein Auto also stehenlassen.

Mehr Informationen über das "Athos" in unserer Rubrik Essen und Trinken!

Klaus Schrage

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