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Neues Buskonzept für das Knoblauchsland

VAG hält nichts von einer neuen Busanschließung für Schnepfenreuth - 06.06.2015 08:00 Uhr

Neue Busse hat sich Nürnberg noch vor Kurzem angeschafft. Nun soll ein neues Buskonzept für das Knoblauchsland her. © Roland Fengler


Was Schnepfenreuth anbelangt, steht für die Planer fest: Wenn die Straßenbahnlinie 4 bis Am Wegfeld rollt, ist das Dorf bestens an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Die Buslinie 31 brauche Schnepfenreuth dann nicht länger anzusteuern.

Schließlich gebe es künftig Haltestellen in der Bamberger und der Schleswiger Straße. Von der Haltestelle Bamberger Straße seien die Schnepfenreuther und vor allem die Gegend rund um die Walter-Braun-Straße, wo sich zum Beispiel die IHK-Akademie mit viel Publikumsverkehr befindet, künftig nur knapp 500 Meter entfernt. Das könne man gut zu Fuß bewältigen. Außerdem sei  die Nachfrage der Fahrgäste nach den Haltestellen in Schnepfenreuth jetzt schon sehr bescheiden.

SPD und CSU hatten beide zu Anfang des Jahres die Verwaltung gebeten, sich über die ÖPNV-Erschließung von Schnepfenreuth Gedanken zu machen. „Schon jetzt ist die Situation im Dorf nicht zufriedenstellend“, sagte SPD-Stadtrat Thorsten Brehm.

Er ist enttäuscht von der jetzt vorliegenden  "sehr formalen Argumentation" der VAG. "Vom Dorfende bis zur Haltestelle der Straßenbahn an der Bamberger Straße sind es locker 800 Meter, das ist zum Beispiel für Senioren sehr weit". Er hält die Pläne der VAG ganz klar für eine Verschlechterung der ÖPNV-Anbindung von Schnepfenreuth. 

Ute Möller

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