Nügida-Gegner verschieben ihre Demo auf den 2. März

20.2.2015, 14:49 Uhr
Am Montag demonstrierte Nügida erstmals. Es bleibt wohl vorerst die letzte Aktion Nügidas, die Vereinigung hat mit internen Querelen zu kämpfen.

Am Montag demonstrierte Nügida erstmals. Es bleibt wohl vorerst die letzte Aktion Nügidas, die Vereinigung hat mit internen Querelen zu kämpfen. © Michael Matejka

VAG-Sprecherin Stefanie Dürrbeck legt großen Wert darauf, dass das kommunale Verkehrsunternehmen bei politischen Kundgebungen eine neutrale Position einnimmt. Die VAG habe für Nügida-Sympathisanten keinen Sonderzug für die Anfahrt zum Annapark in der Südstadt zur Verfügung gestellt. "Die Leute mussten, wie alle anderen Teilnehmer auch, mit den regulären öffentlichen Verkehrsmitteln zur Kundgebung kommen." Die U-Bahn-Station "Maffeiplatz" wurde aus Sicherheitsgründen während des Verlaufs der Demonstrationen gesperrt. "Die Züge fuhren durch, die Leute konnten weder ein- noch aussteigen."

Aufgeheizte Stimmung

Vor dem Ende der Nügida-Kundgebung um 21 Uhr sei dann allerdings die Polizei auf die VAG zugekommen. "Sie bat uns, einen Sonderzug für Nügida-Teilnehmer bereitzustellen", berichtet Dürrbeck. Der Grund: Die Stimmung sei sehr aufgeheizt gewesen, teilweise flogen schon Steine und Flaschen. "Es ging aber nicht darum, die Rechten bequem nach Hause zu bringen, sondern darum, eine Eskalation der angespannten Lage zu verhindern", so die VAG-Sprecherin.

Nach der Demo am Montag plagen interne Querelen Nügida. Der nächste "Montagsspaziergang" ist abgesagt worden, der Online-Auftritt ist nicht mehr zu erreichen. Die Absage der Nüdiga-Demonstration feiern ihre Gegner als Erfolg. Die Geplante Gegendemonstration am 23. Februar wurde ebenfalls abgesagt und auf den 2. März verschoben.

Die Nügida-Demonstration zum Nachlesen:

Nügida

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