Historisches aus Nürnberg

Nürnberg im Oktober 1971

13.10.2021, 07:41 Uhr
Den Nürnberger Bürgern bot sich gestern Abend erstmals die Gelegenheit, bei der Bebauung eines großen Gebietes aktuell ein Wort mitzureden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 16. Oktober 1971: Experiment beim Märzfeld. 
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16. Oktober 1971: Experiment beim Märzfeld

Den Nürnberger Bürgern bot sich gestern Abend erstmals die Gelegenheit, bei der Bebauung eines großen Gebietes aktuell ein Wort mitzureden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 16. Oktober 1971: Experiment beim Märzfeld© Rudolf Contino

Jeden Dienstag zwischen 17 und 21 Uhr suchen die US-Soldaten in Nürnberg den Jesuitenpater Dr. Karl Holzbauer auf und laden in seiner Sprechstunde ihre persönlichen Sorgen und Probleme ab. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 15. Oktober 1971:  Mitten in Nürnberg: Amis leben im Ghetto. 
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15. Oktober 1971: Mitten in Nürnberg: Amis leben im Ghetto

Jeden Dienstag zwischen 17 und 21 Uhr suchen die US-Soldaten in Nürnberg den Jesuitenpater Dr. Karl Holzbauer auf und laden in seiner Sprechstunde ihre persönlichen Sorgen und Probleme ab. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 15. Oktober 1971:  Mitten in Nürnberg: Amis leben im Ghetto.  © Volker Ranke

15 000 Nürnberger haben gestern, am ersten Tag der Aktion, die „Bürgerinitiative gegen den Stadionausbau“ mit ihrer Unterschrift unterstützt. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 14. Oktober 1971: Nach dem ersten Tag 15.000 Stadion-Gegner.
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14. Oktober 1971: Nach dem ersten Tag 15.000 Stadion-Gegner

15 000 Nürnberger haben gestern, am ersten Tag der Aktion, die „Bürgerinitiative gegen den Stadionausbau“ mit ihrer Unterschrift unterstützt. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 14. Oktober 1971: Nach dem ersten Tag 15.000 Stadion-Gegner. © N.N.

Neu im Untersuchungsprogramm: das Kohlenmonoxyd im Abgas wird gemessen. Die ersten Erfahrungen:
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13. Oktober 1971: Viele Autos mit ernsten Mängeln

Neu im Untersuchungsprogramm: das Kohlenmonoxyd im Abgas wird gemessen. Die ersten Erfahrungen: "Es sieht nicht schön aus." Hier geht es zum Kalenderblatt vom 13. Oktober 1971: Viele Autos mit ernsten Mängeln. © Rudolf Contino

Ein Bild, das die Zuschauer immer wieder an den Marienbergsee zieht: die Reiter preschen durch den See. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 11. Oktober 1971: 80 Pferde wühlten den See auf.
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11. Oktober 1971: 80 Pferde wühlten den See auf

Ein Bild, das die Zuschauer immer wieder an den Marienbergsee zieht: die Reiter preschen durch den See. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 11. Oktober 1971: 80 Pferde wühlten den See auf. © Contino

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10. Oktober 1971: Schutz vor Interessen der Minderheiten

"Die Planung für die Zukunft der Stadt darf nicht ausschließlich auf das rein zahlenmäßige Wachstum Nürnbergs ausgerichtet sein, sondern muß sich an der Frage orientieren, ob sich die Bürger in dieser Stadt wohl fühlen." Das war ein Kernsatz von Baureferent Otto-Peter Görl, der im Rahmen der Informationsreihe "Probleme der Stadtentwicklung im Nürnberger Raum" über Nürnbergs Entwicklung für das Jahr 2000 sprach. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 10. Oktober 1971: Schutz vor Interessen der Minderheiten. © Gerullis

Während der noch andauernden „Schwerpunktaktion zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität deckte die Nürnberger Polizei in Zusammenarbeit mit der Zollfahndung einen großangelegten Rauschgifthandel auf. Dabei wurden ein Deutscher, ein Staatenloser und zwei Griechen festgenommen und 19 Kilo Haschisch im Wert von 95 000 Mark (Nürnberger Kurswert) sichergestellt.Hier geht es zum Kalenderblatt vom 9. Oktober 1971: Die Falle ist zu: Haschhändler festgenommen.
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9. Oktober 1971: Die Falle ist zu: Haschhändler festgenommen

Während der noch andauernden „Schwerpunktaktion zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität deckte die Nürnberger Polizei in Zusammenarbeit mit der Zollfahndung einen großangelegten Rauschgifthandel auf. Dabei wurden ein Deutscher, ein Staatenloser und zwei Griechen festgenommen und 19 Kilo Haschisch im Wert von 95 000 Mark (Nürnberger Kurswert) sichergestellt.Hier geht es zum Kalenderblatt vom 9. Oktober 1971: Die Falle ist zu: Haschhändler festgenommen. © Ulrich

Hat sich Nürnberg mit seinem Krankenhaus-Bau 14 einen gigantischen Schildbürgerstreich geleistet? Dieses mulmige Gefühl kommt auf, nachdem die stolzen Reden bei den Einweihungsfeierlichkeiten verhallt sind. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 8. Oktober 1971: Mit 26 Millionen Mark vorerst nur 21 Betten gewonnen. 
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8. Oktober 1971: Mit 26 Millionen Mark vorerst nur 21 Betten gewonnen

Hat sich Nürnberg mit seinem Krankenhaus-Bau 14 einen gigantischen Schildbürgerstreich geleistet? Dieses mulmige Gefühl kommt auf, nachdem die stolzen Reden bei den Einweihungsfeierlichkeiten verhallt sind. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 8. Oktober 1971: Mit 26 Millionen Mark vorerst nur 21 Betten gewonnen.  © NN

Deutschlands Fußball-Amateure konnten sich zwar im Länderspiel gegen die UdSSR gestern abend im Nürnberger Stadion für die 1:2-Niederlage beim letzten Vergleich 1956 in Melbourne nicht revanchieren, erkämpften aber in Ihrem 23. Spiel als „Olympia-Mannschaft“ ein mehr als verdientes 1:1-Unentschieden. das schon vor der Pause feststand. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 7. Oktober: Olympia-Teams der Bundesrepublik und der UdSSR spielten in Nürnberg 1:1.
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7. Oktober 1971: Olympia-Teams der Bundesrepublik und der UdSSR spielten in Nürnberg 1:1

Deutschlands Fußball-Amateure konnten sich zwar im Länderspiel gegen die UdSSR gestern abend im Nürnberger Stadion für die 1:2-Niederlage beim letzten Vergleich 1956 in Melbourne nicht revanchieren, erkämpften aber in Ihrem 23. Spiel als „Olympia-Mannschaft“ ein mehr als verdientes 1:1-Unentschieden. das schon vor der Pause feststand. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 7. Oktober: Olympia-Teams der Bundesrepublik und der UdSSR spielten in Nürnberg 1:1. © Ulrich

Nach der wichtigen Vorentscheidung des Kabinetts zur Gebietsreform kann Nürnberg mit einem Zuwachs von rund 40.000 Einwohnern rechnen, unter denen sich allein nach dem Stand vom 1. Januar 1970 fast 12.000 Fischbacher befinden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 6. Oktober 1971: Für Nürnberg blieben einige Wünsche offen.
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6. Oktober 1971: Für Nürnberg blieben einige Wünsche offen

Nach der wichtigen Vorentscheidung des Kabinetts zur Gebietsreform kann Nürnberg mit einem Zuwachs von rund 40.000 Einwohnern rechnen, unter denen sich allein nach dem Stand vom 1. Januar 1970 fast 12.000 Fischbacher befinden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 6. Oktober 1971: Für Nürnberg blieben einige Wünsche offen. © NN

Der für Nürnberg zuständige Regionalverband des Bundes der Steuerzahler fährt gegen Rat und Verwaltung ein schweres Geschütz auf: „Die Stadt bittet laufend zur Kasse und lebt auf großem Fuß!“. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 5. Oktober: Steuerzahler: „Jetzt reicht es“.
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5. Oktober 1971: Steuerzahler: „Jetzt reicht es“

Der für Nürnberg zuständige Regionalverband des Bundes der Steuerzahler fährt gegen Rat und Verwaltung ein schweres Geschütz auf: „Die Stadt bittet laufend zur Kasse und lebt auf großem Fuß!“. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 5. Oktober: Steuerzahler: „Jetzt reicht es“. © NN

Nürnberg hatte einen neuen Schulskandal. 180 Studierende an der Berufsoberschule fürchteten das versprochene Stipendium doch nicht zu erhalten. Sie fragten sich, wovon sie dann ihre Miete bezahlen sollten. Käte Strobel setzte sich für die Schüler ein. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 4. Oktober 1971: Schüler leben mit der Angst.
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4. Oktober 1971: Schüler leben mit der Angst

Nürnberg hatte einen neuen Schulskandal. 180 Studierende an der Berufsoberschule fürchteten das versprochene Stipendium doch nicht zu erhalten. Sie fragten sich, wovon sie dann ihre Miete bezahlen sollten. Käte Strobel setzte sich für die Schüler ein. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 4. Oktober 1971: Schüler leben mit der Angst. © Bauer

Ein Fall von Trunkenheit am Steuer beschäftigte das Nürnberger Verkehrsgericht. Ein Familienvater hatte in einer Kurve ein anderes Fahrzeug überholt und war dabei von einer Streife beobachtet worden. Sein Alkoholpegel nach einem Test lag bei 1,36 Promille. Damals war ein Wert unter 1,3 Promille noch zulässig. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 3. Oktober 1971: Promille nüchtern gesehen.
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3. Oktober 1971: Promille nüchtern gesehen

Ein Fall von Trunkenheit am Steuer beschäftigte das Nürnberger Verkehrsgericht. Ein Familienvater hatte in einer Kurve ein anderes Fahrzeug überholt und war dabei von einer Streife beobachtet worden. Sein Alkoholpegel nach einem Test lag bei 1,36 Promille. Damals war ein Wert unter 1,3 Promille noch zulässig. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 3. Oktober 1971: Promille nüchtern gesehen. © NN

Alle reden vom Umweltschutz. Aber nur wenige tun wirklich etwas gegen die Verschmutzung unserer Umwelt. Der Gesetzgeber tastet sich noch vorsichtig mit bescheidenen Verordnungen an das Problem heran, wohl wissend, daß hier auch volkswirtschaftliche Interessen angesprochen werden. Nach und nach beginnt man deshalb erst, Abgase zu entgiften und industrielle Großverschmutzer vor Gericht zu stellen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 2. Oktober 1971: Dem Bürger ist die Umwelt
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2. Oktober 1971: Dem Bürger ist die Umwelt "wurscht"

Alle reden vom Umweltschutz. Aber nur wenige tun wirklich etwas gegen die Verschmutzung unserer Umwelt. Der Gesetzgeber tastet sich noch vorsichtig mit bescheidenen Verordnungen an das Problem heran, wohl wissend, daß hier auch volkswirtschaftliche Interessen angesprochen werden. Nach und nach beginnt man deshalb erst, Abgase zu entgiften und industrielle Großverschmutzer vor Gericht zu stellen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 2. Oktober 1971: Dem Bürger ist die Umwelt "wurscht".  © NN

Nürnbergs Straßenbahn, seit Jahren weiter in die roten Zahlen rollendes Massenverkehrsmittel, feiert zweifaches Jubiläum: vor 90 Jahren setzte sich mit Peitschenknall und Hufgetrappel die erste Bahn in Bewegung, und vor 75 Jahren lud die
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1. Oktober 1971: Nach langer Tradition die Fahrt aufs Abstellgleis

Nürnbergs Straßenbahn, seit Jahren weiter in die roten Zahlen rollendes Massenverkehrsmittel, feiert zweifaches Jubiläum: vor 90 Jahren setzte sich mit Peitschenknall und Hufgetrappel die erste Bahn in Bewegung, und vor 75 Jahren lud die "Nürnberg-Fürther Straßenhahn-Gesellschaft" zur "feierlichen Eröffnung der elektrischen Probelinie Maxfeld-Königsthor-Plerrer-Fürth" ein. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 1. Oktober 1971: Nach langer Tradition die Fahrt aufs Abstellgleis.  © privat