Historisches aus Nürnberg

Nürnberg im Oktober 1971

24.10.2021, 08:14 Uhr
Viel Leben beim TSV 1846 Nürnberg. Hier bevölkern Leistungsturnerinnen die vereinseigene Halle. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 30. Oktober 1971: Der König steht im Gästebuch.
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30. Oktober 1971: Der König steht im Gästebuch

Viel Leben beim TSV 1846 Nürnberg. Hier bevölkern Leistungsturnerinnen die vereinseigene Halle. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 30. Oktober 1971: Der König steht im Gästebuch. © Kammler

In zehn Jahren werden die wertvollen Glasmalereien der meisten deutschen Kirchen von der zunehmend schwefeldioxydhaltigen Luft zerfressen sein. Diese Entwicklung als Folge der Umweltverschmutzung zeigte Dr. Gottfried Frenzel, Kunsthistoriker und Restaurator in der Nürnberger Lorenzkirche auf. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 29. Oktober 1971: Düstere Prognose: Glasmalereien sind in zehn Jahren vernichtet
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29. Oktober 1971: Düstere Prognose: Glasmalereien sind in zehn Jahren vernichtet

In zehn Jahren werden die wertvollen Glasmalereien der meisten deutschen Kirchen von der zunehmend schwefeldioxydhaltigen Luft zerfressen sein. Diese Entwicklung als Folge der Umweltverschmutzung zeigte Dr. Gottfried Frenzel, Kunsthistoriker und Restaurator in der Nürnberger Lorenzkirche auf. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 29. Oktober 1971: Düstere Prognose: Glasmalereien sind in zehn Jahren vernichtet © Fischer

Historisch: der Platz vor dem Tiergärtnertor mit dem Dürer- und Pilatushaus sollte zur reinen Fußgängerzone werden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 28. Oktober 1971: Langweilige Burg und düsterer Mauer-Ring
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28. Oktober 1971: Langweilige Burg und düsterer Mauer-Ring

Historisch: der Platz vor dem Tiergärtnertor mit dem Dürer- und Pilatushaus sollte zur reinen Fußgängerzone werden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 28. Oktober 1971: Langweilige Burg und düsterer Mauer-Ring © NN

Im ehemaligen Martha-Maria-Krankenhaus in der Sulzbacher Straße gingen die Lichter aus. Rund 250 Männer, Frauen und Kinder – alles Gastarbeiterfamilien – sitzen seit zwei Nächten im Dunkeln. Nur Kerzenlicht erhellt ihren Feierabend. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 27. Oktober 1971: 250 Mieter plötzlich ohne Licht.
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27. Oktober 1971: 250 Mieter plötzlich ohne Licht

Im ehemaligen Martha-Maria-Krankenhaus in der Sulzbacher Straße gingen die Lichter aus. Rund 250 Männer, Frauen und Kinder – alles Gastarbeiterfamilien – sitzen seit zwei Nächten im Dunkeln. Nur Kerzenlicht erhellt ihren Feierabend. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 27. Oktober 1971: 250 Mieter plötzlich ohne Licht. © Fischer

Die IG Druck und Papier hat erneut an die Bundesregierung appelliert, den Tendenzschutz im Betriebsverfassungsgesetz zu streichen. Gleichzeitig forderten die 254 Delegierten des 9. ordentlichen Gewerkschaftstages den Bundestag auf, durch entsprechende Maßnahmen der Pressekonzentration entgegenzutreten. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 26. Oktober 1971: Die Pressefreiheit stand im Mittelpunkt
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26. Oktober 1971: Die Pressefreiheit stand im Mittelpunkt

Die IG Druck und Papier hat erneut an die Bundesregierung appelliert, den Tendenzschutz im Betriebsverfassungsgesetz zu streichen. Gleichzeitig forderten die 254 Delegierten des 9. ordentlichen Gewerkschaftstages den Bundestag auf, durch entsprechende Maßnahmen der Pressekonzentration entgegenzutreten. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 26. Oktober 1971: Die Pressefreiheit stand im Mittelpunkt © NN

Bundeskanzler Willy Brandt, der gestern unsere Zeitung besuchte, äußerte sich in einem Interview zu aktuellen innen- und außenpolitischen Problemen. Nachstehend einige Kernsätze des Bonner Regierungschefs. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 25. Oktober 1971: Ein Interview des Bundeskanzlers mit unserer Zeitung
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25. Oktober 1971: Ein Interview des Bundeskanzlers mit unserer Zeitung

Bundeskanzler Willy Brandt, der gestern unsere Zeitung besuchte, äußerte sich in einem Interview zu aktuellen innen- und außenpolitischen Problemen. Nachstehend einige Kernsätze des Bonner Regierungschefs. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 25. Oktober 1971: Ein Interview des Bundeskanzlers mit unserer Zeitung © Ulrich

„Wir alle sind besorgt, um nicht zu sagen geschockt, von der Entwicklung. die vor allem an unseren wissenschaftlichen Hochschulen vor sich geht“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages, Otto Wolff von Amerongen, gestern bei der Vollversammlung der Dachorganisation der 81 deutschen Kammern in Nürnberg. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 24. Oktober 1971: Zwischen Revolutionen und Reformen.
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24. Oktober 1971: Zwischen Revolutionen und Reformen

„Wir alle sind besorgt, um nicht zu sagen geschockt, von der Entwicklung. die vor allem an unseren wissenschaftlichen Hochschulen vor sich geht“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages, Otto Wolff von Amerongen, gestern bei der Vollversammlung der Dachorganisation der 81 deutschen Kammern in Nürnberg. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 24. Oktober 1971: Zwischen Revolutionen und Reformen. © Fischer

Wirtschaftsreferent Dr. Wilhelm Doni möchte mehr Betrieb in der Innenstadt sehen und hat mit dem „Trempelmarkt“ als dem ersten belebenden Element bereits einen beachtlichen Erfolg verbucht. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 23. Oktober 1971: Fahrt im „Burg-Drachen“ zur Patrizierhochzeit im Rathaus.
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23. Oktober 1971: Fahrt im „Burg-Drachen“ zur Patrizierhochzeit im Rathaus

Wirtschaftsreferent Dr. Wilhelm Doni möchte mehr Betrieb in der Innenstadt sehen und hat mit dem „Trempelmarkt“ als dem ersten belebenden Element bereits einen beachtlichen Erfolg verbucht. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 23. Oktober 1971: Fahrt im „Burg-Drachen“ zur Patrizierhochzeit im Rathaus. © Archiv

Der Nürnberger Tiergarten beehrt sich, eine seltene Geburt anzuzeigen:
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22. Oktober 1971: Neuzugänge im Tiergarten

Der Nürnberger Tiergarten beehrt sich, eine seltene Geburt anzuzeigen: "Schlappi" und "Iosfine" haben wieder einen kleinen Tapir gezeugt, der bereits bei seiner Geburt 9,3 Kilogramm auf die Waage gebracht hat und bereits am Wochenende den Besuchern am Schmausenbuck im Elefantenhaus gezeigt, werden soll. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 22. Oktober 1971: Neuzugänge im Tiergarten. © Ulrich

Erstmals gab der bayerische Ministerpräsident Dr. Alfons Goppel berufstätigen Frauen einen Empfang: im kerzenerleuchteten Rittersaal auf der Nürnberger Kaiserburg begrüßte er am Abend 250 Vertreterinnen verschiedener Berufe. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 21. Oktober 1971: Empfang bei Kerzenschein.
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21. Oktober 1971: Empfang bei Kerzenschein

Erstmals gab der bayerische Ministerpräsident Dr. Alfons Goppel berufstätigen Frauen einen Empfang: im kerzenerleuchteten Rittersaal auf der Nürnberger Kaiserburg begrüßte er am Abend 250 Vertreterinnen verschiedener Berufe. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 21. Oktober 1971: Empfang bei Kerzenschein. © Fischer

Die Jugendherberge in der Kaiserstallung hat nur 300 Schlafstellen. Auch in diesem Jahr rechnet das Bayerische Jugendherbergswerk mit einer freiwilligen Finanzspritze der Bevölkerung von 55.000 Mark. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 20. Oktober 1971: Trotz der Notlager für viele kein Platz zum Schlafen.
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20. Oktober 1971: Trotz der Notlager für viele kein Platz zum Schlafen

Die Jugendherberge in der Kaiserstallung hat nur 300 Schlafstellen. Auch in diesem Jahr rechnet das Bayerische Jugendherbergswerk mit einer freiwilligen Finanzspritze der Bevölkerung von 55.000 Mark. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 20. Oktober 1971: Trotz der Notlager für viele kein Platz zum Schlafen. © Ulrich

Gefährliches Spielzeug sind die Baumaschinen, die zur Zeit draußen an der Materlach bei Straßenbauarbeiten eingesetzt werden. Eine Schar Kinder hat sich eine der Maschinen erobert. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 19. Oktober 1971: Kinder tummeln sich auf gefährlichen Spielplätzen.
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19. Oktober 1971: Kinder tummeln sich auf gefährlichen Spielplätzen

Gefährliches Spielzeug sind die Baumaschinen, die zur Zeit draußen an der Materlach bei Straßenbauarbeiten eingesetzt werden. Eine Schar Kinder hat sich eine der Maschinen erobert. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 19. Oktober 1971: Kinder tummeln sich auf gefährlichen Spielplätzen. © Volker Ranke

Rekordbesuch beim Tag der offenen Tür 1971! 101 011 Bürger besichtigten die städtischen Einrichtungen von der neuen U-Bahn bis zum Rathaus, vom Polizeipräsidium bis zum Hochbehälter, vom Albrecht-Dürer-Haus bis zur Meistersingerhalle. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 18. Oktober 1971: U-Bahn zog die meisten Bürger an.
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18. Oktober 1971: U-Bahn zog die meisten Bürger an

Rekordbesuch beim Tag der offenen Tür 1971! 101 011 Bürger besichtigten die städtischen Einrichtungen von der neuen U-Bahn bis zum Rathaus, vom Polizeipräsidium bis zum Hochbehälter, vom Albrecht-Dürer-Haus bis zur Meistersingerhalle. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 18. Oktober 1971: U-Bahn zog die meisten Bürger an. © Hans Kammler

Den Nürnberger Bürgern bot sich gestern Abend erstmals die Gelegenheit, bei der Bebauung eines großen Gebietes aktuell ein Wort mitzureden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 16. Oktober 1971: Experiment beim Märzfeld. 
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16. Oktober 1971: Experiment beim Märzfeld

Den Nürnberger Bürgern bot sich gestern Abend erstmals die Gelegenheit, bei der Bebauung eines großen Gebietes aktuell ein Wort mitzureden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 16. Oktober 1971: Experiment beim Märzfeld© Rudolf Contino

Jeden Dienstag zwischen 17 und 21 Uhr suchen die US-Soldaten in Nürnberg den Jesuitenpater Dr. Karl Holzbauer auf und laden in seiner Sprechstunde ihre persönlichen Sorgen und Probleme ab. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 15. Oktober 1971:  Mitten in Nürnberg: Amis leben im Ghetto. 
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15. Oktober 1971: Mitten in Nürnberg: Amis leben im Ghetto

Jeden Dienstag zwischen 17 und 21 Uhr suchen die US-Soldaten in Nürnberg den Jesuitenpater Dr. Karl Holzbauer auf und laden in seiner Sprechstunde ihre persönlichen Sorgen und Probleme ab. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 15. Oktober 1971:  Mitten in Nürnberg: Amis leben im Ghetto.  © Volker Ranke

15 000 Nürnberger haben gestern, am ersten Tag der Aktion, die „Bürgerinitiative gegen den Stadionausbau“ mit ihrer Unterschrift unterstützt. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 14. Oktober 1971: Nach dem ersten Tag 15.000 Stadion-Gegner.
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14. Oktober 1971: Nach dem ersten Tag 15.000 Stadion-Gegner

15 000 Nürnberger haben gestern, am ersten Tag der Aktion, die „Bürgerinitiative gegen den Stadionausbau“ mit ihrer Unterschrift unterstützt. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 14. Oktober 1971: Nach dem ersten Tag 15.000 Stadion-Gegner. © N.N.

Neu im Untersuchungsprogramm: das Kohlenmonoxyd im Abgas wird gemessen. Die ersten Erfahrungen:
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13. Oktober 1971: Viele Autos mit ernsten Mängeln

Neu im Untersuchungsprogramm: das Kohlenmonoxyd im Abgas wird gemessen. Die ersten Erfahrungen: "Es sieht nicht schön aus." Hier geht es zum Kalenderblatt vom 13. Oktober 1971: Viele Autos mit ernsten Mängeln. © Rudolf Contino

Ein Bild, das die Zuschauer immer wieder an den Marienbergsee zieht: die Reiter preschen durch den See. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 11. Oktober 1971: 80 Pferde wühlten den See auf.
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11. Oktober 1971: 80 Pferde wühlten den See auf

Ein Bild, das die Zuschauer immer wieder an den Marienbergsee zieht: die Reiter preschen durch den See. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 11. Oktober 1971: 80 Pferde wühlten den See auf. © Contino

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10. Oktober 1971: Schutz vor Interessen der Minderheiten

"Die Planung für die Zukunft der Stadt darf nicht ausschließlich auf das rein zahlenmäßige Wachstum Nürnbergs ausgerichtet sein, sondern muß sich an der Frage orientieren, ob sich die Bürger in dieser Stadt wohl fühlen." Das war ein Kernsatz von Baureferent Otto-Peter Görl, der im Rahmen der Informationsreihe "Probleme der Stadtentwicklung im Nürnberger Raum" über Nürnbergs Entwicklung für das Jahr 2000 sprach. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 10. Oktober 1971: Schutz vor Interessen der Minderheiten. © Gerullis

Während der noch andauernden „Schwerpunktaktion zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität deckte die Nürnberger Polizei in Zusammenarbeit mit der Zollfahndung einen großangelegten Rauschgifthandel auf. Dabei wurden ein Deutscher, ein Staatenloser und zwei Griechen festgenommen und 19 Kilo Haschisch im Wert von 95 000 Mark (Nürnberger Kurswert) sichergestellt.Hier geht es zum Kalenderblatt vom 9. Oktober 1971: Die Falle ist zu: Haschhändler festgenommen.
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9. Oktober 1971: Die Falle ist zu: Haschhändler festgenommen

Während der noch andauernden „Schwerpunktaktion zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität deckte die Nürnberger Polizei in Zusammenarbeit mit der Zollfahndung einen großangelegten Rauschgifthandel auf. Dabei wurden ein Deutscher, ein Staatenloser und zwei Griechen festgenommen und 19 Kilo Haschisch im Wert von 95 000 Mark (Nürnberger Kurswert) sichergestellt.Hier geht es zum Kalenderblatt vom 9. Oktober 1971: Die Falle ist zu: Haschhändler festgenommen. © Ulrich

Hat sich Nürnberg mit seinem Krankenhaus-Bau 14 einen gigantischen Schildbürgerstreich geleistet? Dieses mulmige Gefühl kommt auf, nachdem die stolzen Reden bei den Einweihungsfeierlichkeiten verhallt sind. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 8. Oktober 1971: Mit 26 Millionen Mark vorerst nur 21 Betten gewonnen. 
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8. Oktober 1971: Mit 26 Millionen Mark vorerst nur 21 Betten gewonnen

Hat sich Nürnberg mit seinem Krankenhaus-Bau 14 einen gigantischen Schildbürgerstreich geleistet? Dieses mulmige Gefühl kommt auf, nachdem die stolzen Reden bei den Einweihungsfeierlichkeiten verhallt sind. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 8. Oktober 1971: Mit 26 Millionen Mark vorerst nur 21 Betten gewonnen.  © NN

Deutschlands Fußball-Amateure konnten sich zwar im Länderspiel gegen die UdSSR gestern abend im Nürnberger Stadion für die 1:2-Niederlage beim letzten Vergleich 1956 in Melbourne nicht revanchieren, erkämpften aber in Ihrem 23. Spiel als „Olympia-Mannschaft“ ein mehr als verdientes 1:1-Unentschieden. das schon vor der Pause feststand. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 7. Oktober: Olympia-Teams der Bundesrepublik und der UdSSR spielten in Nürnberg 1:1.
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7. Oktober 1971: Olympia-Teams der Bundesrepublik und der UdSSR spielten in Nürnberg 1:1

Deutschlands Fußball-Amateure konnten sich zwar im Länderspiel gegen die UdSSR gestern abend im Nürnberger Stadion für die 1:2-Niederlage beim letzten Vergleich 1956 in Melbourne nicht revanchieren, erkämpften aber in Ihrem 23. Spiel als „Olympia-Mannschaft“ ein mehr als verdientes 1:1-Unentschieden. das schon vor der Pause feststand. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 7. Oktober: Olympia-Teams der Bundesrepublik und der UdSSR spielten in Nürnberg 1:1. © Ulrich

Nach der wichtigen Vorentscheidung des Kabinetts zur Gebietsreform kann Nürnberg mit einem Zuwachs von rund 40.000 Einwohnern rechnen, unter denen sich allein nach dem Stand vom 1. Januar 1970 fast 12.000 Fischbacher befinden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 6. Oktober 1971: Für Nürnberg blieben einige Wünsche offen.
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6. Oktober 1971: Für Nürnberg blieben einige Wünsche offen

Nach der wichtigen Vorentscheidung des Kabinetts zur Gebietsreform kann Nürnberg mit einem Zuwachs von rund 40.000 Einwohnern rechnen, unter denen sich allein nach dem Stand vom 1. Januar 1970 fast 12.000 Fischbacher befinden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 6. Oktober 1971: Für Nürnberg blieben einige Wünsche offen. © NN

Der für Nürnberg zuständige Regionalverband des Bundes der Steuerzahler fährt gegen Rat und Verwaltung ein schweres Geschütz auf: „Die Stadt bittet laufend zur Kasse und lebt auf großem Fuß!“. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 5. Oktober: Steuerzahler: „Jetzt reicht es“.
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5. Oktober 1971: Steuerzahler: „Jetzt reicht es“

Der für Nürnberg zuständige Regionalverband des Bundes der Steuerzahler fährt gegen Rat und Verwaltung ein schweres Geschütz auf: „Die Stadt bittet laufend zur Kasse und lebt auf großem Fuß!“. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 5. Oktober: Steuerzahler: „Jetzt reicht es“. © NN

Nürnberg hatte einen neuen Schulskandal. 180 Studierende an der Berufsoberschule fürchteten das versprochene Stipendium doch nicht zu erhalten. Sie fragten sich, wovon sie dann ihre Miete bezahlen sollten. Käte Strobel setzte sich für die Schüler ein. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 4. Oktober 1971: Schüler leben mit der Angst.
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4. Oktober 1971: Schüler leben mit der Angst

Nürnberg hatte einen neuen Schulskandal. 180 Studierende an der Berufsoberschule fürchteten das versprochene Stipendium doch nicht zu erhalten. Sie fragten sich, wovon sie dann ihre Miete bezahlen sollten. Käte Strobel setzte sich für die Schüler ein. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 4. Oktober 1971: Schüler leben mit der Angst. © Bauer

Ein Fall von Trunkenheit am Steuer beschäftigte das Nürnberger Verkehrsgericht. Ein Familienvater hatte in einer Kurve ein anderes Fahrzeug überholt und war dabei von einer Streife beobachtet worden. Sein Alkoholpegel nach einem Test lag bei 1,36 Promille. Damals war ein Wert unter 1,3 Promille noch zulässig. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 3. Oktober 1971: Promille nüchtern gesehen.
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3. Oktober 1971: Promille nüchtern gesehen

Ein Fall von Trunkenheit am Steuer beschäftigte das Nürnberger Verkehrsgericht. Ein Familienvater hatte in einer Kurve ein anderes Fahrzeug überholt und war dabei von einer Streife beobachtet worden. Sein Alkoholpegel nach einem Test lag bei 1,36 Promille. Damals war ein Wert unter 1,3 Promille noch zulässig. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 3. Oktober 1971: Promille nüchtern gesehen. © NN

Alle reden vom Umweltschutz. Aber nur wenige tun wirklich etwas gegen die Verschmutzung unserer Umwelt. Der Gesetzgeber tastet sich noch vorsichtig mit bescheidenen Verordnungen an das Problem heran, wohl wissend, daß hier auch volkswirtschaftliche Interessen angesprochen werden. Nach und nach beginnt man deshalb erst, Abgase zu entgiften und industrielle Großverschmutzer vor Gericht zu stellen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 2. Oktober 1971: Dem Bürger ist die Umwelt
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2. Oktober 1971: Dem Bürger ist die Umwelt "wurscht"

Alle reden vom Umweltschutz. Aber nur wenige tun wirklich etwas gegen die Verschmutzung unserer Umwelt. Der Gesetzgeber tastet sich noch vorsichtig mit bescheidenen Verordnungen an das Problem heran, wohl wissend, daß hier auch volkswirtschaftliche Interessen angesprochen werden. Nach und nach beginnt man deshalb erst, Abgase zu entgiften und industrielle Großverschmutzer vor Gericht zu stellen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 2. Oktober 1971: Dem Bürger ist die Umwelt "wurscht".  © NN

Nürnbergs Straßenbahn, seit Jahren weiter in die roten Zahlen rollendes Massenverkehrsmittel, feiert zweifaches Jubiläum: vor 90 Jahren setzte sich mit Peitschenknall und Hufgetrappel die erste Bahn in Bewegung, und vor 75 Jahren lud die
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1. Oktober 1971: Nach langer Tradition die Fahrt aufs Abstellgleis

Nürnbergs Straßenbahn, seit Jahren weiter in die roten Zahlen rollendes Massenverkehrsmittel, feiert zweifaches Jubiläum: vor 90 Jahren setzte sich mit Peitschenknall und Hufgetrappel die erste Bahn in Bewegung, und vor 75 Jahren lud die "Nürnberg-Fürther Straßenhahn-Gesellschaft" zur "feierlichen Eröffnung der elektrischen Probelinie Maxfeld-Königsthor-Plerrer-Fürth" ein. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 1. Oktober 1971: Nach langer Tradition die Fahrt aufs Abstellgleis.  © privat