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Nürnberg: "Straßenkreuzer"-Verkäufer bekommen Soforthilfe

Auswirkungen in der Region machen sich immer mehr bemerkbar - 10.04.2020 09:43 Uhr

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Zusammenhalten: Nürnbergs Kultur braucht Hilfe - helfen Sie mit!

Ob Kinos, Kneipen, Restaurants, Cafes oder Diskotheken - sie alle kämpfen durch die Corona-Schließungen um die Existenz. Damit Nürnberg aber auch nach den Ausgangsbeschränkungen so schön ist wie gewohnt, stellen wir Ihnen in dieser Bildergalerie Menschen aus der Gastro und Kultur vor, die Ihre Hilfe in der Krise dringend gebrauchen können:


Die Verkäufer sind in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen nicht an ihren gewohnten Verkaufsplätzen zu finden. Dennoch kann ihnen der "Straßenkreuzer" für die drei Monate März, April und Mai eine Soforthilfe von 300 Euro auszahlen, wie Chefredakteurin Ilse Weiß am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. 100 Euro pro Monat würden von den Ämtern nicht von der Grundsicherung oder dem Arbeitslosengeld II abgezogen.

Über Spenden beim Download des aktuellen Heftes seien die Gelder hereingekommen, mit denen man die 80 Beschäftigten unterstützen könne. Für die Verkäuferinnen und Verkäufer sei der Betrag ein "Lichtblick", der ihnen zeige, dass sie nicht vergessen seien. Viele der "Straßenkreuzer"-Beschäftigten vermissten derzeit die regelmäßige Struktur und fragten immer wieder an, wann es mit dem Verkauf wieder losgehe. "Sie haben existenzielle Ängsten, sind überfordert und abgeschnitten", beobachtet Weiß bei einigen der Mitarbeiter.

epd

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