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Nürnberger U-Bahnhof-Tor jagt 230 Volt durch Hund - tot

Hundehalter tobt, randaliert und muss in Gewahrsam genommen werden - 05.01.2018 11:29 Uhr

Dieses Tor wird nach Betriebsschluss am Nürnberger Hauptbahnhof heruntergelassen, damit niemand an das U-Bahn-Gleis gehen kann. © dpa


Die erste Berührung war für "Amy" bereits tödlich. Gegen 23 Uhr geriet der 15 Jahre alte Schäferhundmischling am U-Bahnhof Langwasser-Nord in die Nähe einer Tür, als er plötzlich einen Stromschlag erlitt. Verantwortliche der VAG, die den Bahnhof betreibt, eilten sofort zum Ort des Geschehens. Sie stellten an dem Tor eine Spannung von 230 Volt fest.

Hintergrund: Hinter dem Tor liegt ein Kabel, das von einem Verteiler- zu einem Schaukasten führt. Durch das ständige Öffnen und Schließen scheuerte es wohl durch und gab den Strom an den Rahmen ab.

Die Polizei betont: Menschen wurden nach derzeitigen Erkenntnissen dadurch nicht verletzt. Das beschädigte Kabel wurde "umgehend entfernt", wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Der Hundehalter tobte nach dem Vorfall, wie die Polizei sagt. Er begann zu randalieren und musste deshalb unter "Anwendung unmittelbaren Zwanges" für eine Stunde in Gewahrsam genommen werden. Erst danach konnte er sich wieder beruhigen. "Strafrechtliche Konsequenzen wird sein Verhalten wohl nach bisherigem Ermittlungsstand nicht haben", teilt die Polizei mit.


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