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Nürnbergs Radwege: SPD fordert Beleuchtungskonzept

Gerade im Herbst und Winter liegen Fahrbahnen oft im Dunkeln - 16.10.2020 10:05 Uhr

Vor allem Radpendler, die frühmorgens längere Strecken fahren, als auch Gelegenheits-Radler, die in der dunkler werdenden Jahreszeit am Abend nach Hause fahren, bewegen sich häufig im Dunkeln.

22.02.2020 © Daniel Karmann, dpa


Das Thema Beleuchtung im öffentlichen Raum treibt auch Radfahrer um. So wünschten sich viele Bürger, wichtige Radweg zu beleuchten, wie die SPD-Stadtratsfraktion moniert. Die Bürger wünschten sich dies einerseits für ihr individuelles Sicherheitsgefühl, zum anderen grundsätzlich für mehr Verkehrssicherheit.


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Denn gerade im Herbst und im Winter wird man schnell übersehen, aber auch die eigene Sicht ist schlechter. Vor allem Radpendler, die frühmorgens längere Strecken fahren, als auch Gelegenheits-Radler, die in der dunkler werdenden Jahreszeit am Abend nach Hause fahren, bewegen sich häufig im Dunkeln. Gerade die zentralen Radverbindungen, wie die Radwege Pegnitztal Ost bzw. West, Münchner, Regensburger oder auch Erlanger Straße, sind aufgrund ihrer Frequenz besonders betroffen.

Wichtige Routen

Zwar seien neue Fahrradlichter relativ stark, könRadnten aber beim durchschnittlichen Radfahrtempo nicht immer für notwendige Verkehrssicherheit sorgen, so die Meinung der SPD. Die Stadt sollte auch solche vermeintlich "weichen" Faktoren berücksichtigen und auch in die Qualität des Radwegenetz investieren- und nicht nur in Asphaltbeläge. Im Sinne der Bündelung der Finanzmittel des Radwegebaus auf hervorgehobene Verbindungen durch die Stadt, sollte eine durchgängige Beleuchtung zuerst auf Radvorrangrouten geprüft und realisiert werden.

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Der verkehrspolitische Sprecher der SPD Nasser Ahmed hat daher einen entsprechenden Antrag an die Stadtverwaltung gestellt, der offenlegen soll, welche Radwege entlang Radvorrangrouten nachts unbeleuchtet oder mangelhaft beleuchtet sind. Er fordert zudem einen Ausbauplan zur Beleuchtung von Radwegen, um diese sicherer zu machen.

Um Ressourcen zu schonen, aber auch im Sinne der Nachtruhe sowie des Arten- und Insektenschutzes, solle dabei auch über Möglichkeiten der Beleuchtung aufgezeigt werden, die einen möglichst geringen Eingriff in das Radwegeumfeld darstellen, wie etwa durch den Einsatz von Bewegungsmeldern.

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