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"Ohne Plan": FDP kritisiert Radweg-Vorstoß der CSU

Über Beträge zu sprechen, sei keine nachhaltige Lösung, findet Ümit Sormaz - 30.10.2019 05:56 Uhr

Die CSU will den Radwege-Etat – wie die SPD – auf zehn Millionen Euro im Jahr aufstocken, das aber zehn Jahre lang. © Jo Seuß


Ohne konkrete Pläne schon über Beträge zu sprechen, könne vor allem als Wahlgeschenk verstanden werden, sei aber keine nachhaltige Lösung, findet Ümit Sormaz, Oberbürgermeister-Kandidat der FDP.

Sormaz betonte in einer Stellungnahme, dass es nicht nur das Ziel von CSU, SPD und Grünen sei, die Radwege in Nürnberg auszubauen. Auch die FDP unterstütze dieses Vorhaben.

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Mit Blick auf die aktuelle Haushaltslage der Stadt Nürnberg sei es aber sicherlich sinnvoll, zuerst über Pläne zu sprechen und dann über Summen. "Jeder Bankberater würde einen solchen Vorschlag in der Luft zerreißen, bevor er das Wort Finanzierung überhaupt in den Mund nimmt", so Sormaz weiter.

Marcus König, Fraktionschef der CSU im Rathaus und OB-Kandidat der Christsozialen, will in Sachen Radwege-Förderung mit dem Programm "Zehn mal zehn" in den Wahlkampf ziehen. "Zehn Millionen für zehn Jahre, damit wir mit der Radverkehrsplanung vorankommen", sagte er gegenüber dieser Zeitung.

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