Panda, Jalla und Co.: Hier können die Nürnberger bald feiern

30.9.2016, 06:00 Uhr
Bunt, abwechslungsreich, dynamisch, anders – mit diesem Konzept begeistern der Jalla Club schon seit 15 Jahren Nachtschwärmer.

Bunt, abwechslungsreich, dynamisch, anders – mit diesem Konzept begeistern der Jalla Club schon seit 15 Jahren Nachtschwärmer. © Foto: PR

Ein paar Monate ist es her, dass im Internet ein Immobilienangebot aufgetaucht ist. Schnell war klar: Es sollte ein neuer Betreiber für den Coyote-Club (Weintraubengasse) her. Seit 1. Juli ist der nun gefunden – und Alex Lissak hat Großes vor. Die Toiletten sind schon erneuert, ein neuer Boden ist auch im Club. Eine der sechs Bars hat Lissak abgebaut, damit die Gäste mehr Platz zum Tanzen haben. Was jetzt noch fehlt? Neue Technik. Und: eine Karaokeanlage. Die wird in diesen Tagen geliefert. In einer Woche soll es dann losgehen. Lissak verspricht für das Karaoke-Vergnügen Lieder in zwölf Sprachen. International soll es werden. "Die Leute sollen sich einfach wohlfühlen", so Lissak. Ebenfalls neu im Repertoire: Singlepartys. Klingt ein wenig nach 90er Jahren, soll aber gut ankommen. "Wir haben das jetzt schon zweimal gemacht", sagt Lissak, "und das mit Erfolg". Fünf Jahre lang hat der 29-Jährige nach einer geeigneten Location für seine Clubpläne gesucht. Im Coyote fühlt er sich nun wie in seinem eigenen Wohnzimmer. Das ursprüngliche Konzept (Schnapstanzen auf dem Tresen) soll natürlich auch weiterhin erhalten bleiben.

Der Nano-Club verschwindet demnächst endgültig aus der Nürnberger Party-Landschaft. Und auch der Club 360 Grad ist Geschichte.

"Hopp Hopp" im Z-Bau

Wem das nicht ausgefallen genug ist, der darf sich am Samstag gern auf ein ganz besonderes Abenteuer einlassen. Jalla Club heißt der Spaß - und der Name ist Programm. "Jalla Jalla" - das heißt übersetzt ungefähr so viel wie "Hopp Hopp" - und hopp, hopp auf die Tanzfläche geht es bei der Reihe, die vor 15 Jahren in München erfunden wurde, garantiert. Was aber steckt dahinter? Die DJs Dimitri Voulgarakis und Rupen Gehrke kreierten den Jalla Club und feierten zunächst im Foyer des Staatlichen Museums für Völkerkunde München.

Ursprünglich war die Party ein Geheimtipp - aber nicht lange. Der Mix aus derart vielen Musikstilen (Balkan, Oriental, Greek, Exotic, Afro, Swing und Latin - um nur eine kleine Auswahl zu nennen), kam so gut an, dass es damit schnell vorbei war. "Ich hab sowas vorher noch nie gesehen", sagt Charly Ott, einer der Veranstalter des Jalla Club im Z-Bau, "es ist einfach unglaublich lustig, weil sich aus dem Mix eine wahnsinnige Eigendynamik entwickelt". Generationen- und völkerübergreifend Spaß haben - das kann man am Samstag im Z-Bau ausprobieren. Wer es nicht schafft, muss auch nicht traurig sein. Künftig soll es im Z-Bau regelmäßig "Jalla" heißen.

Szenekenner wussten es schon lange - jetzt ist die ganze Stadt damit zugepflastert. Ein Pandakopf wirbt neuerdings für einen neuen Club an der Zeltnerstraße. Dort war früher die Nachtschicht – und die hat sich diesmal nicht nur in die Sommerpause verabschiedet, sondern ist endgültig aus dem Nachtleben verschwunden. Was die Nachtschwärmer im neuen Panda erwartet? Am Samstag wird man es erfahren. Wer es zu "Welcome Panda" nicht schafft, hat am Sonntag eine neue Chance bei "Nice to meet you Panda" - am Montag kann man schließlich ausschlafen.

 

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