Diskreter und hygienischer

Pfandringe: Eine Lösung für Nürnberg?

Clara Grau
Clara Grau

Lokalredaktion Nürnberg

E-Mail zur Autorenseite

28.3.2022, 12:02 Uhr
Bürgermeister Christian Vogel (SPD) präsentiert neue Pfandringe in Nürnberg. Darin kann Leergut abgestellt werden.

© Dr. Christian Pröbiuß, ARC Bürgermeister Christian Vogel (SPD) präsentiert neue Pfandringe in Nürnberg. Darin kann Leergut abgestellt werden.

"Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) bietet verschiedene Möglichkeiten im Stadtgebiet an, Pfandflaschen gezielt von Abfällen zu separieren", teilt die Stadt Nürnberg mit.

Während einer einjährigen Testphase wurden an fünf zentralen und stark frequentierten Stellen - am Plärrer, Bahnhofsvorplatz, Nelson-Mandela-Platz, Aufseßplatz und am Kornmarkt - Pfandhalterungen an Verkehrsschildern und Laternenmasten angebracht, sogenannte Pfandringe. Zusätzlich gibt es nun auch an zwei Jugendunterständen an der Breslauer Straße Möglichkeiten, Pfandflaschen separat und sicher abzustellen.

"Ich freue mich, dass wir hier ein gutes, neues Angebot für die Bürgerschaft haben, welches für mehr Ordnung und Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum sorgt", so Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Christian Vogel. "Ich erhoffe mir von diesem Pilotversuch weniger herumliegende Flaschen und Glasscherben und vor allem die Möglichkeit, dass Sammlerinnen und Sammler das Pfandgut viel hygienischer und diskreter an sich nehmen können."

Nach Beendigung der Testphase möchte Sör im Werkausschuss folgende Fragen beantworten: Wie werden die neuen Pfandhalterungen angenommen? Und lohnt es, die Pfandringe großflächig einzuführen?

Sind Pfandringe - wie hier in Bamberg - auch eine Lösung für Nürnberg? Ein Probelauf soll das austesten.

Sind Pfandringe - wie hier in Bamberg - auch eine Lösung für Nürnberg? Ein Probelauf soll das austesten. © David Ebener/dpa

Keine Kommentare