Platz für Schätze: Historischer Kunstbunker unter der Kaiserburg

2.1.2017, 16:47 Uhr
Die Gänge führen tief hinein in den Nürnberger Burgberg. Ein Gitter verschließt eine tieferliegende Kammer, in der einst das legendäre Bernsteinzimmer vermutet wurde. Wir haben uns in den historischen Kunstbunker gewagt.
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© Eduard Weigert

In den einzelnen Kammern erinnern Schautafeln an die einst hier gelagerten Kunstwerke, wie etwa die aus Wien nach Nürnberg verschleppten Reichskleinodien.
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Ein Sammelsurium aus Trümmern und Bombenresten stimmen die Besucher auf das ernste Thema ein: die verheerenden Bombenangriffe auf die Stadt.
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Noch ehe die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg Schutzbunker für die Bürger errichten ließen,...
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...brachten sie schon ab 1940 die wichtigsten Kunstschätze der Stadt tief im Fels unterhalb der Burg in Sicherheit.
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Wenn die Besucher den tiefsten Punkt erreichen, liegen über ihnen 24 Meter Fels. An Belüftung und Heizung war ebenso gedacht...
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...wie an den Schutz vor Druckwellen und auch Diebstähle durch dicke Stahltüren.
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Größer als die Cheopspyramide in Ägypten war die Schuttmenge, die ab Sommer 1945 aus der Nürnberger Altstadt geschafft werden musste. Ein Modell mit der maßstabsgetreuen, im Vergleich winzigen Sebalduskirche macht das plastisch deutlich.
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