Dienstag, 19.11.2019

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Protest am Flughafen: Schalter von Turkish Airlines blockiert

Es soll auch zu Rangeleien gekommen sein - 19.10.2019 19:33 Uhr

Aus Protest gegen den Militäreinsatz in Nordsyrien haben Aktivisten den Schalter von Turkish Airlines am Flughafen Nürnberg besetzt. © Riseup4Rojava


Der Konflikt in Syrien ist nun auch am Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg angekommen. Zumindest in Form einer Protestaktion. Denn dort haben am Freitagabend Aktivisten den Schalter von Turkish Airlines in Abflughalle 2 blockiert. Rund 30 Menschen waren vor Ort, wie es in einer Pressemitteilung der Gruppe mit dem Namen "Riseup4Rojava" heißt. Sie verteilten Flugblätter an die Fluggäste und riefen lautstark Parolen.

Auch zu einer Rangelei zwischen Aktivisten und Fluggästen soll es gekommen sein. © Riseup4Rojava


Die Gruppe will mit weltweiten Aktionen auf die Situation der nordsyrischen Region Rojava aufmerksam machen. Vor einer Woche hat die Türkei ihren Militäreinsatz im Nordosten Syriens gegen dortige Siedlungen begonnen. Mit ihrem Boykott der großen türkischen Fluglinie wollen sie ein Zeichen setzen gegen das Unternehmen, das zu Teilen auch dem türkischen Staat gehört. Die Protestler setzen sich außerdem für den Stopp von deutschen Waffenexporten ein.


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Auf das Geheiß von Ordnungskräften wurde die Aktion beendet und die lautstarken Aktivisten schließlich zum Ausgang begleitet. Der Bayerische Rundfunk berichtet von Rangeleien zwischen Aktivisten und Reisenden. Wie die Polizei auf Nachfrage erklärt, kam es am Flughafen zu keinerlei Beeinträchtigungen. Außerdem sei die Demonstration angekündigt gewesen.

"Riseup4Rojava" kündigt an, weitere Aktionen zu planen, solange sich die "dramatische Situation in Rojava fortzusetzt".

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