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Protestzug: Flüchtlinge marschieren vor dem Bamf auf

Teilnehmer der Aktion "Refugee Struggle for Freedom" legten 200 km zurück - 18.10.2016 06:00 Uhr

Der Protestmarsch erreichte am Montag den Landkreis Neumarkt und zog in der Nähe der Ortschaft Mittersthal (Gemeinde Deining) vorbei. © Hubert Bösl


Nach vier Wochen Dauerdemo am Sendlinger Tor starteten am 8. Oktober mehr als 100 Geflüchtete einen Protestmarsch von München nach Nürnberg zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Auf ihrem Weg passierten sie zahlreiche Städte, unter anderem Landshut, Regensburg, Neumarkt und Feucht.

"Wir sind aus verschiedenen Ländern bis hierhin Tausende Kilometer gekommen und wir werden weiterlaufen, bis wir unsere Rechte bekommen", erklären sie. Am Zielort Nürnberg werden die Geflüchteten gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge protestieren. Sie fordern "Recht auf Arbeit, Bildung und freie Wahl des Wohnortes. All dies sind staatsbürgerliche Rechte – daher ist unsere Hauptforderung Bleiberecht."

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Kein Mensch ist illegal, Bleiberecht überall: Diesen Slogan skandierend, ziehen rund 120 Flüchtlinge von München nach Nürnberg, um dort vor dem Bamf für mehr Rechte zu streiten. Ihr Weg führte durch Deining nach Neumarkt. Dort übernachteten sie in einem großen Zelt.


Ihr Protest richtet sich auch gegen das Bayerische Integrationsgesetz. "Wir sind unermüdlich", so eine der Aktivistinnen, "unermüdlich in unserem Kampf für unsere Menschenrechte, unermüdlich im Singen und Marschieren für unsere Freiheit."

Im Stadtteilzentrum Desi, Brückenstraße 23, berichten sie von ihren Erfahrungen. Ergänzend wird das Internationale Frauencafé geschlechtsspezifische Fluchtursachen thematisieren und über die geplante Großdemo am 29. Oktober vor dem Bamf erzählen.

Am Montag zogen die Protestierenden nahe Mittersthal im Landkreis Neumarkt vorbei.

 

 

nn

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