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Regen, Gewitter und kühle Nächte: So wird das Wetter bei Rock im Park

Bisher sind die Prognosen ziemlich durchwachsen - 16.05.2019 15:19 Uhr

Ein Anblick, der sich 2019 hoffentlich nicht wiederholt: Vor zwei Jahren strömten die Besucher durch den Regen zum Festivalgelände. © Stefan Hippel


Beim Campen am Zeppelinfeld kann so allerhand passieren: Windböen, die die Zelte wegreißen, Hagel, der die Planen und Pavillons beschädigt oder heiße Dürreepisoden, die den Festivalbesuchern den Schweiß auf die Stirn treiben. Ist es einerseits zu heiß, kann dies zu Kreislaufproblemen oder Sonnenbrand führen, aber zu viel Regen, Schlamm und Kälteeinbrüche über Nacht machen das Zelten andererseits auch nicht gerade zur Freude. Für dieses Jahr lassen die Prognosen zugleich ein wenig hoffen - aber auch bangen:

An den drei Haupttagen des Festivals, also am Freitag (7. Juni), Samstag (8. Juni) und Sonntag (9. Juni), soll es nach aktuellem Kenntnisstand sonnig und trocken werden. Die Temperaturen liegen zwischen 22 und 23 Grad tagsüber – mit maximal sechs Grad in der Nacht wird es allerdings ziemlich frisch, warnt Donnerwetter.de. Die Besucher sollten deshalb Thermoschlafsäcke oder zumindest genug Decken und warme Kleidung dabei haben. Aber auch die kurzen Hosen, Shirts, Sonnenbrillen und vor allem Kopfbedeckungen sind bei den wolkenlosen Sonnentagen bestimmt von Vorteil.

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Zu wenig Klos, super Crowd und geile Acts - das war Rock im Park 2018!

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Einen kleinen Dämpfer verpasst allerdings die Prognose für den Haupt-Anreisetag, den Donnerstag (6. Juni): Die Regenwahrscheinlichkeit ist dort sehr hoch, was bedeutet, die Camper müssen die Zelte im nassen Schlamm aufstellen. Und all diejenigen, die erst am Montag nach dem Festival abreisen wollen, müssen sich sogar darauf einstellen, die Zelte im Gewittersturm abzubauen: Blitz und Donner werden aktuell vorhergesagt.

Accuweather.com zeichnet mit seiner Prognose sogar ein noch schlechteres Bild: Demnach erreichen der Freitag und Samstag nur Höchsttemperaturen von 19 Grad. Dafür sagen die Experten dort mildere Nächte mit Temperaturen um die zehn Grad vorher. Am Sonntag klettern die Temperaturen sogar auf 25 Grad – allerdings könnte es deswegen zu Gewittern kommen. Dass spätestens am Montag Blitz und Donner über die Rock-im-Park-Besucher hereinbrechen, sehen auch die Experten von Accuweather als ziemlich sicher an.

Vor einem Jahr hatten die Festivaler da übrigens bei weitem mehr Glück: Bei sonnigen 30 Grad konnten die Musikfans damals am Samstag Acts wie Marilyn Manson bestaunen – ganz ohne Regen. Nachts war auch das Campen viel angenehmer, denn bei Temperaturen um 16 Grad war es im Zelt deutlich kuscheliger, als nun für dieses Jahr prophezeit wird.

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Mit schwarz-weiß geschminktem Gesicht und düsterer Bühnenshow lieferte Schock-Rocker Marilyn Manson am Samstag bei Rock im Park Klassiker wie "This Is The New Shit" oder "Dope Show" ab. Und er startete seinen Auftritt sogar pünktlich. Doch als die Fans so richtig in ihre "Sweet Dreams" versunken waren, verließ Brian Hugh Warner, wie Marylin Manson mit bürgerlichem Namen heißt, wortlos die Bühne. So ganz ohne Provokation geht es bei ihm dann eben doch nicht.


 

mch

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