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Rock im Park: Rettungskräfte ziehen positives Fazit

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ziehen eine Bilanz des Festivals - 04.06.2018 14:11 Uhr

Die ehrenamtlichen Helfer des Sanitätswachdienstes Rock im Park blicken auf ein ruhiges und zufriedenstellendes Festival zurück. © Sohrab Taheri-Sohi/ Sanitätswachdienst Rock im Park


Neben all den scheppernden Gitarrenklängen auf der Bühne und dem Johlen der Fans in der Menge verlief Rock im Park 2018 sehr ruhig und friedlich. Das gab der Sanitätswachdienst des Festivals am Montag bekannt.

Seit Donnerstag um 7 Uhr waren die insgesamt 1498 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Nürnberger Hilfsorganisationen auf dem Festivalgelände im Einsatz. In diesem Zeitraum behandelten sie 3556 Besucher. "Wir blicken auf einen insgesamt sehr zufriedenstellenden und ruhigen Festivalverlauf zurück", berichtet Gesamteinsatzleiter Jürgen Kohl. Eine Gaskartuschen-Explosion forderte einen Leichtverletzten und einen Mittelschwerverletzten - der Vorfall war aber zum Glück der einzige dieser Art. Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt konnten die beiden Festivalgänger die Klinik wieder verlassen.

Allergie-Alarm am Zeltplatz

Ein kleiner Kerl verursachte allerdings recht große Probleme: Der Eichenprozessionsspinner, eine giftige Raupe, sorgte für mehrere Fälle von Hautirritationen. Die Einsatzkräfte Rock im Park mussten deshalb mehrmals zu Einsätzen ausrücken. Durch einen verbesserten Sprechfunk-Ablauf wurden die Erreichbarkeit und Rückmeldungsraten der Helfer deutlich erhöht. Alle Fahrzeuge auf dem Gelände waren so zum Beispiel mit digitalen Meldeempfängern ausgestattet. Ein mobiler Notarzt, der das gesamte Veranstaltungsgelände abdeckte, rückte zu insgesamt 32 Einsätzen aus. 

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