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Saisonstart im Nürnberger Tram-Depot

Technikentwicklung im Spiegel der Straßenbahngeschichte - 30.01.2014 09:36 Uhr

Die historische Burgringlinie 15 wieder auf Tour. © Horst Linke


Die alten Hallen an der Schloss­straße beherbergen Fahrzeuge aus allen Perioden des Straßenbahnbe­triebs - von der Frühzeit mit Pferde­betrieb über den ersten elektrischen Triebwagen bis zu den Typen der Nachkriegszeit.

Etliche Oldtimer sind noch betriebsfähig und zum Teil bei Nostalgiefahrten zu bewundern. Über den Fuhrpark mit ausführli­chen Erläuterungen erfährt man auch alles über die nötige Technik und Aus­stattung „drumherum“ - von Unifor­men und Fahrkarten (in den 1920er-Jahren war eine Fahrt mit 15 Pfennig nirgendwo in Deutschland so günstig wie in Nürnberg!) über den Gleisbau bis zur Stromerzeugung im früheren Betriebshof an der Maximilianstraße.

Und ein „Straßaboh-Café“ mit stil­echtem Mobiliar aus alten Wagen lädt zur Stärkung ein. In Pavillons stellen Fotos, Doku­mente, Modelle und Videos die „Stra­ßenbahnen der Welt“, die Infrastruk­tur und die Entwicklung „Vom Adler zur U-Bahn“ vor.

An einer neuen Abteilung zum Busbetrieb feilen die Freunde der Nürnberg-Fürther Stra­ßenbahn und die VAG als Träger des Museums derzeit noch. Geöffnet ist am Samstag und Sonntag von 10 bis 17.30 Uhr. Von 9.55 bis 16.55 Uhr beginnen stündlich Rundfahrten auf der Burgringlinie 15 (10.30 bis 16.30 Uhr ab Hauptbahnhof).

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woh

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