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SEK-Beamter erschießt sich in der Wallensteinstraße

Polizist richtet seine Dienstwaffe in seinem Auto gegen sich selbst - 20.01.2017 19:23 Uhr

Polizeifahrzeuge in der Wallensteinstraße: Hier erschoss sich am Freitagmittag ein SEK-Beamter. © NEWS5 / Grundmann


Der Beamte brachte sich einige hundert Meter von seinem Arbeitsplatz entfernt um. Das SEK Nordbayern ist auf dem Polizeiareal an der Wallensteinstraße untergebracht. Der 45-Jährige erschoss sich mit seiner Dienstwaffe in seinem Auto. Kollegen entdeckten ihn, konnten aber nicht mehr helfen. Auch Passanten bekamen den Suizid mit, weil es in der Wallensteinstraße zu einem großen Polizeieinsatz kam. Ein Stück der Straße wurde für den Verkehr gesperrt. Zu den Hintergründen des Suizids ist bislang nichts bekannt.

Dass dieser etwas mit dem tragischen Einsatz des Spezialeinsatzkommandos in Georgensgmünd (Kreis Roth) zu tun haben könnte, bei dem im Oktober vergangenen Jahres ein SEK-Mitglied von einem sogenannten Reichsbürger erschossen worden ist, ist bislang reine Spekulation. Die Pressestelle der Polizei wollte auf Anfrage lediglich bestätigen, dass es sich bei dem toten Mann um einen Polizeibeamten handelt.

 


Anmerkung der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, außer sie erfahren durch die gegebenen Umstände besondere Aufmerksamkeit. Der Grund für unsere Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie 24 Stunden am Tag Hilfe und Beratung. Alternativ könne Sie sich auch an den Krisendienst Mittelfranken unter der Tel.-Nr. 0911 4248550 wenden. Durch die Möglichkeit von Hausbesuchen in ganz Mittelfranken und durch persönliche Gespräche (ohne Wartezeit und Terminvergaben) ergänzt der Krisendienst das Angebot der Telefonseelsorge.


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