Sensationsfund beweist: Nürnberg ist älter als gedacht

11.3.2015, 16:13 Uhr
Archäologen haben auf dem Nürnberger IHK-Gelände einen sensationellen Fund gemacht: Tonscherben, die aus der Zeit um 850 nach Christus stammen, und belegen, dass Nürnberg 100 Jahre älter ist als bisher angenommen.
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Archäologen haben auf dem Nürnberger IHK-Gelände einen sensationellen Fund gemacht: Tonscherben, die aus der Zeit um 850 nach Christus stammen, und belegen, dass Nürnberg 100 Jahre älter ist als bisher angenommen. © Roland Fengler

Diese Scherbe stammt aus dem Jahr 850 nach Christus. Sie ist das älteste Fundstück, das die Besiedlung Nürnbergs dokumentiert.
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Diese Scherbe stammt aus dem Jahr 850 nach Christus. Sie ist das älteste Fundstück, das die Besiedlung Nürnbergs dokumentiert. © Roland Fengler

Behutsam tragen Grabungstechniker Schicht für Schicht ab.
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Behutsam tragen Grabungstechniker Schicht für Schicht ab. © Roland Fengler

Diese schwarzgebrannte Tonscherbe datiert aus dem Hochmittelalter.
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Diese schwarzgebrannte Tonscherbe datiert aus dem Hochmittelalter. © Roland Fengler

Die Fachkräfte vermessen das Areal,...
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Die Fachkräfte vermessen das Areal,... © Roland Fengler

..., immer wieder wird der aktuelle Zustand des Fundorts aufgezeichnet und abfotografiert.
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..., immer wieder wird der aktuelle Zustand des Fundorts aufgezeichnet und abfotografiert. © Roland Fengler

Diese Bild zeigt den Grundriss eines Fußbodens auf Maßpapier.
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Diese Bild zeigt den Grundriss eines Fußbodens auf Maßpapier. © Roland Fengler

Dieses zerborstene Uhrenblatt stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vermutlich wurde es am 2. Januar 1945 während der Bombardierung von Nürnbergs Altstadt zerstört.
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Dieses zerborstene Uhrenblatt stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vermutlich wurde es am 2. Januar 1945 während der Bombardierung von Nürnbergs Altstadt zerstört. © Roland Fengler

Beim Waschen der Funde müssen die Experten mit größter Vorsicht vorgehen.
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Beim Waschen der Funde müssen die Experten mit größter Vorsicht vorgehen. © Roland Fengler

Diese Münze ist auf beiden Seiten gestempelt, bis jetzt konnten die Archäogolen noch nicht klar bestimmen, aus welcher Zeit sie stammt.
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Diese Münze ist auf beiden Seiten gestempelt, bis jetzt konnten die Archäogolen noch nicht klar bestimmen, aus welcher Zeit sie stammt. © Roland Fengler

Das Areal um den Ausgrabungsort ist abgeriegelt.
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Das Areal um den Ausgrabungsort ist abgeriegelt. © Roland Fengler

Mitarbeiter der Grabungsfirma Pro Arch dokumentieren alle Funde akribisch.
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Mitarbeiter der Grabungsfirma Pro Arch dokumentieren alle Funde akribisch. © Roland Fengler

Diese Scherbenreste datieren aus der Biedermeierzeit, ebenso...
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Diese Scherbenreste datieren aus der Biedermeierzeit, ebenso... © Roland Fengler

...dieser handbemalte Teller.
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...dieser handbemalte Teller. © Roland Fengler

Nicht immer liegen an einem tieferen Ausgrabungsort ältere Fundstücke. Durch Keller, die zu einer späteren Zeit gebaut wurden, können jüngere Funde in tieferen Schichten lagern.
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Nicht immer liegen an einem tieferen Ausgrabungsort ältere Fundstücke. Durch Keller, die zu einer späteren Zeit gebaut wurden, können jüngere Funde in tieferen Schichten lagern. © Roland Fengler

Rechts im Bild: Der Nürnberger Stadtarchäologe John Zeitler, links: der Grabungsleiter Jan Weining. Durch das Fenster sieht man auf den Schönen Brunnen und den Hauptmarkt.
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Rechts im Bild: Der Nürnberger Stadtarchäologe John Zeitler, links: der Grabungsleiter Jan Weining. Durch das Fenster sieht man auf den Schönen Brunnen und den Hauptmarkt. © Roland Fengler

Diese Tierknochen stammen von Schafen, Rindern und Schweinen die von den Menschen verzehrt wurden.
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Diese Tierknochen stammen von Schafen, Rindern und Schweinen die von den Menschen verzehrt wurden. © Roland Fengler

Auf dieser Zeichnung ist die Schichtung des Bodens am Fundort zu sehen.
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Auf dieser Zeichnung ist die Schichtung des Bodens am Fundort zu sehen. © Roland Fengler

Mit einer Kelle wird die Erde vorsichtig abgesiebt.
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Mit einer Kelle wird die Erde vorsichtig abgesiebt. © Roland Fengler