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Slot-System und Online-Tickets: So öffnen Nürnbergs Freibäder wieder

Bürgermeister Vogel: "Hinter geschlossenen Türen wurde längst fleißig gearbeitet" - 26.05.2020 17:27 Uhr

Dieses Foto enstand vor knapp einem Jahr im Westbad: Wie viele Gäste das Freibad künftig betreten dürfen, ist noch unklar.

© Roland Fengler


Die Vorgaben des Freistaats Bayern in der aktuellen Coronakrise machen eine Öffnung der Freibäder ab Montag, 8. Juni, auch in Nürnberg möglich, heißt es vonseiten der Stadt Nürnberg. "Diese heute verkündete Entscheidung durch die Bayerische Staatsregierung ist ein wichtiges Signal an die vielen Menschen, die sich auf das kühle Nass freuen", sagt Bürgermeister Christian Vogel (SPD) in seiner Eigenschaft als Erster Werkleiter von NürnbergBad.


Freibäder, Kinos und mehr Tests: Diese Änderungen gelten bald in Bayern


"Neben dem Westbad werden das Stadionbad und das Naturgartenbad ab dem 8. Juni 2020 öffnen", teilt Bürgermeister Vogel mit. "Das ist passend zu den steigenden Temperaturen in den nächsten Wochen eine willkommene Neuerung im aktuellen Krisenfahrplan. Hinter geschlossenen Türen wurde längst fleißig gearbeitet, somit sind wir startbereit und können damit noch in den Pfingstferien die Nürnberger Freibäder öffnen", so Vogel weiter.

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Natürlich dürfen auch die Freibäder nur unter gewissen Auflagen öffnen, ähnlich wie schon der Tiergarten. Deshalb führt die Stadt ein sogenanntes Slot-System ein, also mehrere Zeit-Blöcke pro Tag, in denen das Bad von einer festgelegten Zahl an Menschen besucht werden kann. Wie viele das sein werden, könne laut Vogel erst festgelegt werden, wenn die konkreten Vorgaben durch die Staatsregierung in Form einer Verordnung vorliegen.

So gestalten sich die Corona-Preise in den Freibädern

Konkret stellt sich die Stadt Nürnberg die Umsetzung wie folgt vor: Alle Bürgerinnen und Bürger können sich pro Tag einmal für einen Slot online eine Karte kaufen. Erwachsene zahlen voraussichtlich 3,50 Euro dafür, Kinder 1,50 Euro und die ermäßigte Karte soll 2,50 Euro kosten. Neben der Online-Buchung wird es einen Verkaufsschalter im Südstadtbad geben.

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"Auch wenn es noch kein Freibad-Sommer wie jeder andere werden wird, werden voraussichtlich tausende Badebegeisterte pro Tag unsere Bäder besuchen können. Das ist auf jeden Fall ein großer Schritt zurück in Richtung der gewünschten Normalität, was uns allen guttun wird", sagt Vogel. Sobald in den kommenden Tagen genauere Vorgaben durch den Freistaat bekannt werden, will der Eigenbetrieb NürnbergBad die Öffentlichkeit über die Hygiene- und alle weiteren Regeln informieren und gegebenenfalls noch Änderungen an der bisherigen Planung vornehmen.


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ikö

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