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So soll der Nürnberger Bahnhofsplatz attraktiver werden

Baureferat will mehr Sicherheit und Grün – Abhängig von Fördermittel - 15.10.2015 06:02 Uhr

Die Tristesse soll verschwinden, dafür soll mehr Grün kommen: Nürnbergs Baureferent will den Bahnhofsvorplatz rausputzen. Doch dafür braucht es die Fördermittel des Bundes. © Oliver Acker / www.digitale-luftbilder.de


Seit zwei Jahren brütete das Baureferat über den Plänen für den Bahnhofsplatz. Nun stellt Referent Daniel Ulrich die Pläne vor.

Zuerst muss Ulrich den Stadtrat überzeugen, doch CSU, Grüne und SPD gaben bereits im Vorfeld positive Rückmeldungen. Doch da die Stadt kaum Geld hat, ist sie von Fördermitteln des Bundes abhängig.

Fünf Millionen Euro kostet das Projekt. Ulrich erhofft sich eine 90-prozentige Förderung vom Bund. Er baut auf ein Konjunkturprogramm der Bundesregierung für finanzschwache Kommunen. In dessen Förderkriterien tauchen laut Verkehrsplanungsamtschef Frank Jülich explizit Bahnhofsplätze und Barrierefreiheit auf. "Wir entsprechen mit unserem Vorhaben daher dem Geist dieses Programms", sagt Jülich.

Der Zeitplan ist eng: um die Bundesmittel zu bekommen, müssen die Planungen im Februar 2016 abgeschlossen sein, auch der Stadtrat muss bis dahin zugestimmt haben. SPD-Stadtrat Gerald Raschke rechnet dann mit einer reinen Bauzeit von einem Jahr.

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Die genauen Pläne für den Bahnhofsplatz können Sie in unserer Galerie sehen.

Bilderstrecke zum Thema

So soll der Nürnberger Bahnhofsplatz künftig aussehen

Ein Dutzend Maßnahmen, um aus dem grauen Bahnhofsvorplatz in Nürnberg ein attraktives Areal zu schaffen: So will Nürnbergs Baureferent Daniel Ulrich den Vorplatz rausputzen und für mehr Sicherheit, Grün und Attraktivität sorgen. Die Pläne in der Übersicht.


 

Jean-Pierre Ziegler

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