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Söder will im Stimmkreis Nürnberg-West wieder punkten

SPD schickt MdL Stefan Schuster gegen den bayerischen Finanzminister ins Rennen - 14.09.2013 19:16 Uhr

Die Direktkandidaten des Stimmkreises Nürnberg-West: Markus Söder (CSU), Verena Osgyan (Grüne), Stefan Schuster (SPD), Christoph Eipper (FDP), Alexander Schenkel (Freie Wähler) und Dieter Möhrlein (Piraten) v.l.n.r.

© Fotomontage: Sabine Schmid


Gegen CSU und SPD ist auch im Westen kein Kraut gewachsen. Trotzdem schicken die Grünen mit ihrer Kreisvorsitzenden ein Ass zur Wahl. Und die Linke hofft, wieder zu überraschen.

Markus Söder (CSU) sitzt seit 1994 im Landtag. Für den Stimmkreis Nürnberg-West wurde der 47-Jährige  zum fünften Mal in Folge als Direktkandidat für den Landtag aufgestellt. Seit Söder im Finanzministerium das Ruder übernommen hat, fließt viel Geld nach Franken. Für die Kaiserburg und den Wöhrder See.  Der ausgebildete Jurist ist seit 1983 Mitglied der CSU, ist verheiratet und hat vier Kinder.

Für die SPD geht Stefan Schuster an den Start. Der gelernte Versicherungsfachangestellte war lange bei der Berufsfeuerwehr in Nürnberg und ist ver.di-Mitglied. Der verheiratete 53-Jährige gehört seit 1977 der SPD an. Vor elf Jahren zog er in den Landtag ein. Ein Jahr später trat er die Nachfolge seines Parteifreundes Manfred Scholz als Kandidat im Stimmkreis West an. Schuster will sich dafür einsetzen, dass in Krisenzeiten nicht zu Lasten der Sicherheit und persönlichen Lebenssituation des Einzelnen gespart wird.

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Die Freien Wähler haben Alexander Schenkel für das Landtagsmandat nominiert — und das einstimmig. Der Ingenieur aus Eibach ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er will mit den Freien Wählern im Westen „ein starkes Zeichen setzen“.

Verena Osgyan hingegen, Kreisvorsitzende der Grünen, will sich für Studenten einsetzen. „Bildungschancen dürfen nicht wie bisher von Herkunft und Status der Eltern abhängen“, sagt sie. Außerdem engagiert sich Osgyan, die Kommunikationsdesign studiert hat, in Sachen Netzpolitik. Osgyan, Jahrgang 1971, ist Top-Kandidatin der Grünen in Mittelfranken: Listenplatz 1.

Geändert hat sich — wie bei fast allen antretenden Parteien — das FDP-Gesicht in der Westvorstadt. Für den Liberalen-Vertreter von 2008, Michael Lindner, lächelt nun Christoph Eipper von den Plakatwänden. Eipper (50) ist Geowissenschaftler und Honorarprofessor an der Uni Würzburg. Er will für die FDP Umwelpolitik machen.  Deswegen engagiert sich er sich für „eine Klimawandelpolitik, die unseren Bürgern konkrete Antworten auf die anstehenden Veränderungen in ihrem Lebensumfeld gibt“. Für ihn zählt dazu auch die Sicherung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.

Neu ist auch der Kandidat der Piraten, die vor fünf Jahren nicht angetreten sind. Ihr Vertreter: Dieter Möhrlein (50), Sicherheitsingenieur. Seine Forderung: „Demokratische gesellschaftliche Teilhabe auf allen Ebenen statt  selbstherrlicher Alleinherrschaft.“

Weitere Kandidaten: Günther Schedel-Gschwendtner (Linke), Maximilian Gruber (ödp), Alfred Reif (Republikaner), Ralf Ollert (NPD), Reiner Loos (Bayernpartei) und Marco Dorsch (Die Franken).

nn/hki

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