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Sör fällt mehrere Bäume - Parkverbote im Stadtgebiet

Auch zwei Menschenrechtsbäume müssen nachgepflanzt werden - 06.12.2019 16:04 Uhr

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) fällt von Montag, 9. Dezember, bis Freitag, 13. Dezember, an mehreren Stellen im Stadtgebiet Bäume. Im Stadtteil Kleinweidenmühle in der Reutersbrunner Straße werden zwei Pappeln, 14 Ahorne und zwei Eichen mit Stammdurchmessern von 6 bis 41 Zentimetern entfernt. Die Bäume gefährden den Rettungsweg zum Sportplatz des Dürer-Gymnasiums und sind teilweise abgestorben. Nachpflanzungen sind aufgrund der ungünstigen Standorte nicht vorgesehen.

Im Stadtteil Schniegling in der Holsteiner Straße an der Wahlerschule werden zwei Ahorne und eine Weide mit Stammdurchmessern von 38 bis 45 Zentimetern entfernt. Auch diese Bäume sind abgestorben und werden aufgrund des ungünstigen Standorts nicht nachgepflanzt. Im Stadtteil Röthenbach bei Schweinau am Röthenbacher Landgraben werden 14 Mehlbeeren, drei Robinien, ein Bergahorn und zwei Hainbuchen mit Stammdurchmessern von 12 bis 30 Zentimetern entfernt. Die Bäume sind allesamt abgestorben. Hier sind aber Nachpflanzungen am Standort vorgesehen.

Viele Stadtteile betroffen

Im Stadtteil Gostenhof in der Sielstraße bei Hausnummer 15 werden zwei Holundern mit Stammdurchmessern von 15 und 43 Zentimetern entfernt. Die Bäume sind abgestorben und werden auch hier wegen des ungünstigen Standorts nicht nachgepflanzt. Auch in Gostenhof müssen in der Glockendonstraße am Kindergarten ein Holunder und eine Hainbuche mit Stammdurchmessern von 8 und 12 Zentimetern weichen. Die Bäume sind abgestorben und werden aufgrund des ausreichenden Bestands vor Ort nicht nachgepflanzt.

Im Stadtteil Wetzendorf in der Dorfäckerstraße am Naturspielplatz werden drei Birken und sieben Weiden mit Stammdurchmessern von 7 bis 39 Zentimetern entfernt. Die Bäume sind ebenfalls abgestorben und werden nicht nachgepflanzt.

Im Stadtteil Schnepfenreuth in der Bamberger Straße am Spielplatz werden zwei Baumhasel und eine Kirsche mit Stammdurchmessern von 22 bis 29 Zentimetern entfernt. Die Bäume sind durch Trockenschäden abgestorben und werden nicht nachgepflanzt.

Pflanzung für Menschenrechte

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Im selben Zeitraum werden auch mehrere Bäume nachgepflanzt. In der Rechenberganlage in Schoppershof wird ein Ginkgo nachgepflanzt. Der Menschenrechtsbaum wurde bei einem Sturm schwer beschädigt und konnte nicht mehr gerettet werden, nun wird er ersetzt.

Auf der Hallerwiese im Stadtteil St. Johannis wird eine Linde gepflanzt. Sie ersetzt einen Baum, der durch Sturmschäden so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass er aus Verkehrssicherungsgründen entfernt werden musste. Die Baumpflanzung wurde mit der freundlichen Unterstützung eines Privatspenders ermöglicht.

Im Marienbergpark im Stadtteil Großreuth hinter der Veste wird eine Ersatzpflanzung für einen durch Vandalismus stark geschädigten Menschenrechtsbaum durchgeführt. Wie bei Menschenrechtbäumen üblich, handelt es sich bei dem Ersatzbaum um einen Ginkgo.

An Straßen und Parkplätzen, die von Baumpflegemaßnahmen und Baumfällungen betroffen sind, werden mindestens 72 Stunden vor den Arbeiten Halteverbotsschilder aufgestellt. Sör bittet darum, die Halteverbote zu beachten, damit die ausführenden Firmen ihre Arbeit wie vorgesehen erledigen können.

mch

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