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Stadtansichten: Der Wandel der Altstadt nach dem Weltkrieg

Viele Wohn- und Geschäftshäuser sowie die Sebalduskirche waren schwer zerstört - 21.02.2020 10:59 Uhr

Altstadt

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lag das Burgviertel weitgehend in Trümmern. Neben vielen Wohn- und Geschäftshäusern war auch die Sebalduskirche schwer zerstört. Die Szenerie hat sich seit dem Wiederaufbau komplett gewandelt.

© Foto: Lala Aufsberg/Stadtarchiv

© Foto: Lala Aufsberg/Stadtarchiv

1945

2020

 Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lag das Burgviertel weitgehend in Trümmern. Neben vielen Wohn- und Geschäftshäusern war auch die Sebalduskirche schwer zerstört. Die Szenerie hat sich seit dem Wiederaufbau komplett gewandelt: Der Blick vom Ölberg unterhalb der Burg auf die Altstadt ist wieder eine Augenweide – man sieht die Landschaft aus steilen Satteldächern, die Kirchtürme und rechts am Horizont auch den Fernsehturm. Und ein paar Stufen nach unten lockt gleich die Gaststätte "Zum Waffenschmied".

Marienstraße

Die Marienstraße hat ihr Gesicht bis heute an vielen Stellen geändert. Eine große Veränderung in der Marienstraße erfolgte im Herbst 1949 mit der Ansiedlung des Verlags Nürnberger Presse im früheren Gauleiterhaus.

© Foto: Gertrud Gerardi

© Foto: Gertrud Gerardi

1950

2020

Was auch mit den geparkten Autos zu tun hat: Während Anfang der 60er Jahren noch der VW-Käfer dominierte (Bild links), parkt heute ein Audi am Straßenrand. Eine große Veränderung in der Marienstraße erfolgte im Herbst 1949 mit der Ansiedlung des Verlags Nürnberger Presse im früheren Gauleiterhaus auf der rechten Straßenseite. Direkt nebenan entstanden ab 1976 die neuen Redaktionsgebäude von NN und NZ. Und gegenüber wurde 1993 der Marienplatz in Willy-Brandt-Platz umbenannt.

Eichendorffstraße

Ende 1964 wurde die Eichendorffstraße neu ausgebaut; die Bahnüberführung in Erlenstegen behinderte den Autoverkehr. Der Zebrastreifen ist inzwischen einer Ampel gewichen.

© Michael Matejka

© Foto: NN-Archiv

1964

2020

Ende 1964 wurde die Eichendorffstraße neu ausgebaut; die Bahnüberführung in Erlenstegen behinderte den Autoverkehr. Der Zebrastreifen ist inzwischen einer Ampel gewichen.

Laufer Schlagturm

Seinen Namen hat der prägende Laufer Schlagturm der Schlaguhr zu verdanken, die in seinem inneren schlägt. Er ist einer der wenigen erhaltenen Türme in Nürnberg. Und so beherrschte er um 1870 den Blick auf die Äußere Laufer Gasse.

© Michael Matejka

© Ferdinand Schmidt/ Stadtarchiv Nürnberg

1870

2020

 Seinen Namen hat der Laufer Schlagturm der Schlaguhr zu verdanken, die in seinem inneren schlägt. Er ist einer der wenigen erhaltenen Türme in Nürnberg. Und so beherrschte er um 1870 den Blick auf die Äußere Laufer Gasse, ebenso wie heute. Vielen Nürnbergern ist die Gasse von einem Besuch des Einwohnermeldeamtes bekannt. Dabei hat sie auch sonst einiges zu bieten: Cafés, Imbisse, Bäcker, Fotostudios und ein Schuhgeschäft.

Das Pellerhaus - damals und heute

Der Pellerhof wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Seit 2006 ist der Hof auf Initiative der Altstadtfreunde rekonstruiert worden.

© Michael Matejka

© NN Archiv

1945

2006

Im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs wurde das historische Pellerhaus, von 1602 bis 1605 errichtet, weitgehend zerstört. Der Blick in den Pellerhof war 1945 ein sehr trauriger (Bild links). Ungeachtet der vielgelobten 50er-Jahre-Architektur des neuen Pellerhauses ist der Pellerhof seit 2006 auf Initiative der Altstadtfreunde rekonstruiert worden (Bild rechts). Das sorgt für besondere Einblicke.

"Fränk'ness" statt Café Corso

Das Café Corso befand sich einst im Erdgeschoss des Jugendstilgebäudes in der Königstraße 70 (Bild li.). Seit Oktober 2017 residiert dort Starkoch Alexander Herrmann mit den Lokalen "Fränk’ness" und "Imperial" (Bild re.).

© Michael Matejka

© privat/NN-Archiv

1945

2020

Auch die Ecke Luitpold-/Könistraße hat sich stark verändert: Das Café Corso befand sich einst im Erdgeschoss des Jugendstilgebäudes in der Königstraße 70, das im Zweiten Weltkrieg durch Bomben stark beschädigt wurde (Bild li.).

Wie die umliegenden Häuser, wurde es nach 1945 renoviert – und bis heute ist im Eckgebäude eine Gastronomie ansässig. Nach langen Jahren mit einer Beck-Filiale residiert dort seit Oktober 2017 Starkoch Alexander Herrmann mit den Lokalen "Fränk'ness" und "Imperial".

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Damals und heute: So sehr hat sich Nürnberg verändert

Bomben, Industrieaufschwung und eine glorreiche Vergangenheit: Kaum eine Stadt in Deutschland hat eine so bewegte Geschichte wie Nürnberg. Eine Geschichte, die das Erscheinungsbild der Stadt stetig verändert hat. Wir versuchen, sie sichtbar zu machen.


© Michael Matejka

© Stadtarchiv

1945

2020

So hat sich die Königsstraße verändert

Durch die Königstraße fuhren Ende der 1940er Jahre noch Autos und Straßenbahnen zur Lorenzkirche, die Mauthalle war eine Ruine.

© Michael Matejka

© Foto: Gertrud Gerardi

1940er Jahre

2020

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