Strafvereitelung bei Bandidos? Razzia beim LKA

11.11.2016, 11:07 Uhr
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg ermittelt gegen mehrere Beamte des LKA in München wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt, wegen Urkundenunterdrückung, Betrug, Datenveränderung und Falschaussagen vor Gericht.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg ermittelt gegen mehrere Beamte des LKA in München wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt, wegen Urkundenunterdrückung, Betrug, Datenveränderung und Falschaussagen vor Gericht. © Peter Kneffel/dpa

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg ermittelt nach Medienberichten gegen sechs Beamte des bayerischen Landeskriminalamts (LKA), darunter zwei Führungskräfte. Im LKA in München habe es daher eine Razzia gegeben, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Beamten stehen demnach im Verdacht der Strafvereitelung im Amt, der Urkundenunterdrückung, des Betrugs und der Falschaussagen vor Gericht. Von der Staatsanwaltschaft war am Freitagmorgen zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Die Ermittlungen stehen dem Bericht zufolge in Zusammenhang mit einem Würzburger V-Mann-Prozess. Darin geht es um die Frage, ob ein früheres Mitglied der Rockerbande Bandidos seine Rolle als V-Mann des LKA nutzte, um mit Drogen handeln zu können.

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