Sturzbetrunken durch Nürnberg: Auch Fahrerwechsel half nicht

4.4.2016, 13:59 Uhr
Durch den Aufprall entstand am Seat Leon ein Totalschaden. Die Fahrzeuginsassen blieben jedoch nach ersten Informationen unverletzt.

Durch den Aufprall entstand am Seat Leon ein Totalschaden. Die Fahrzeuginsassen blieben jedoch nach ersten Informationen unverletzt. © NEWS5 / Weier

Gegen 20.40 Uhr riefen Zeugen die Polizei, nachdem in der Sigmundstraße ein Autofahrer mit seinem schwarzen Seat Leon beim Rechtsabbiegen in die Karl-Martell-Straße gegen einen Ampelmast gefahren war. Die Polizisten stellten bei dem mutmaßlichen Fahrer deutlichen Alkoholgeruch fest: Ein entsprechender Test ergab einen Wert von über einem Promille. Zudem war der 29-Jährige leicht verletzt.

Weitere Ermittlungen ergaben Hinweise, dass mit dem Auto des 29-Jährigen kurz vorher ein Unfall in der Tassilostraße verursacht worden war: Beim Rückwärtsfahren wurde ein Verkehrszeichen beschädigt. Anschließend suchte der Fahrer das Weite.

Zeugenaussagen und Ermittlungen der Polizei erhärteten in diesem Fall den Verdacht gegen den 37-jährigen Beifahrer des Seat Leons. Auch er war mit über 2,3 Promille stark angetrunken.

Der angerichtete Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 12.500 Euro. Bei beiden Männern wurden Blutentnahmen angeordnet, der Führerschein des 29-Jährigen wurde zudem sichergestellt. Ermittlungsverfahren wegen zahlreicher straf- und verkehrsrechtlicher Verstöße wurden eingeleitet.

Dieser Artikel wurde am Montag, 4. April, aktualisiert.