Zwei Euro mehr für Erwachsene

Tiergarten dreht an der Preisschraube: Eintritt wird schon bald teurer

27.11.2021, 06:16 Uhr
Wer Löwin Aarany im Tiergarten sehen will, muss 2022 mehr bezahlen.

Wer Löwin Aarany im Tiergarten sehen will, muss 2022 mehr bezahlen. © Tiergarten Nürnberg, NN

Wer im neuen Jahr Tiger, Gorillas und Hirscheber besuchen will, muss tiefer in den Geldbeutel greifen. Die letzte Preiserhöhung stammt von 2018. Wenn der Stadtrat nächste Woche zustimmt - und das gilt als reine Formsache, dann sieht die Preisstaffelung künftig folgendermaßen aus.

Erwachsene ab 18 Jahren zahlen dann 18 Euro (bisher 16 Euro), Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren 13,50 Euro (12), Kinder bis 13 Jahre 8,50 Euro (7,70). Eine Teilfamilienkarte (ein Eltern- oder Großelternteil mit Kindern oder Enkeln bis 17 Jahre) kostet 24 Euro (21 Euro). Die Familienkarten (Eltern oder Großeltern mit eigenen Kindern oder Enkeln bis 17 Jahre kostet 42 Euro (bisher 37 Euro).

Dauerkarte für Erwachsene zehn Euro teurer

Für die Dauerkarte (ab 18 Jahre) sind in Zukunft 85 Euro (75 Euro) fällig, bei der Dauerkarte für 14- bis 17-Jährige sind es 59 Euro (52) und für ein Kind bis 13 Jahre 37 Euro (statt 33). Der Tiergarten merkt an, dass sich die Dauerkarte bereits ab dem fünften Besuch lohnt. Mit dem NürnbergPass kommen Erwachsene für 7 Euro (6,50) , Kinder für 3,80 Euro (3,50) in den weitläufigen Zoo.

Der momentane Tiergarten-Besuch wird durch die landesweit geltende 2G-Plus-Regelung erschwert: Wer geimpft oder genesen ist, muss außerdem einen negativen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test vorlegen. Selbsttests werden nicht akzeptiert.


Zu Beginn 2021 war der Tiergarten Corona-bedingt geschlossen


Ob diese Bestimmung angesichts des weitläufigen, 67 Hektar großen Geländes am Schmausenbuck viel Sinn macht, steht dahin. "Es ist gesetzliche Vorschrift und daran müssen und werden wir uns halten", betont Tiergarten-Direktor Dag Encke.

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