US-Außenminister Mike Pompeo in Nürnberg gelandet

Johannes Handl
Johannes Handl

Lokalredaktion

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6.11.2019, 20:14 Uhr

Wie das US-Außenministerium in Washington mitteilt, wird US-Außenminister Mike Pompeo bei seinem Aufenthalt in Deutschland vom 6. bis 8. November mehrere politische Gespräche führen und an Veranstaltungen anlässlich des 30. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer teilnehmen. Pompeo plant mehrere Stops im gesamten Bundesgebiet, um US-Truppen zu besuchen und an geschichtsträchtigen Orten an den Mauerfall vor 30 Jahren zu erinnern.

Am Mittwochabend landete der Außenminister zunächst am Airport Nürnberg. Am Donnerstag steht dann ein Besuch des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth auf dem Programm. Im ehemals geteilten Dorf wird Pompeo gegen 12 Uhr erwartet und dort vom deutschen Außenminister Heiko Maas sowie dem Hofer Landrat Oliver Bär empfangen, der zugleich Zweckverbandsvorsitzender des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth ist.

"Mödlareuth ist ein herausragendes Symbol des Kalten Krieges, vor allem aber der Wiedervereinigung unseres Landes und eines freien Europas. Deshalb freue ich mich über die Aufmerksamkeit, die Mödlareuth durch den Besuch des US-Außenministers Pompeo zuteilwerden wird", erklärt Bär. "Dies zeigt nicht nur die nationale, sondern auch internationale Bedeutung unseres ehemals geteilten Dorfes."

Selbst in Deutschland stationiert

In den späten 1980er Jahren war Pompeo selbst als junger Panzer-Kommandeur an der deutsch-deutschen Grenze stationiert gewesen. Bei seinem Besuch wolle er unter anderem die Rolle der Amerikaner bei den Umbrüchen damals hervorheben, wie das US-Außenministerium mitteilte.

Neben Mödlareuth macht der US-Chefdiplomat auch in Grafenwöhr, Vilseck und Leipzig Station. Grafenwöhr gilt als einer der größten US-Truppen-Standorte in Europa. In der 6500-Einwohner-Stadt nahe Weiden in der Oberpfalz sowie am Standort Vilseck bei Amberg sind demnach mehr als 10.000 Soldaten stationiert.

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