US-Popstar Selena Gomez taucht in Nürnberg auf

23.4.2018, 13:43 Uhr
Sie sucht die Nähe zu ihren Fans: Vor einem Nürnberger Café posierte Selena Gomez für Selfies.

Sie sucht die Nähe zu ihren Fans: Vor einem Nürnberger Café posierte Selena Gomez für Selfies. © Peter Schulze-Zachau

Helle Aufregung in der Königstraße. Vor einer Bäckereifiliale stehen rund zwei Dutzend Jugendliche, alle haben das Smartphone bereits im Anschlag und tragen diesen ungläubigen Blick - sie können ihren Augen kaum trauen. Denn sie sehen Selena Gomez, eine junge Texanerin, die man getrost als einen der größten Stars bezeichnen kann, die das Popgeschäft dieser Tage weltweit zu bieten hat.

136 Millionen Menschen folgen der 25-Jährigen auf dem sozialen Foto-Netzwerk Instagram und machen sie damit zur mächtigsten Influencerin, die das Internet derzeit zu bieten hat. Noch vor Cristiano Ronaldo, dem Fußballer, und ihrem Immer-Mal-Wieder-Freund Justin Bieber, ebenfalls Musiker und ebenfalls Teenie-Idol.

Dass die Sängerin sich vor allem Jugendliche als Zielgruppe ihrer Kunst und ihrer vor Produktplatzierungen strotzenden Postings herausgesucht hat, verfehlt an diesem verregneten Montagmittag in Nürnberg seine Wirkung nicht. Viele Passanten, die ihre Schulzeit hinter sich wissen, lassen Gomez, die bisher rund 50 Millionen Platten verkauft hat, sprichwörtlich im Regen stehen - viele vor allem jüngere Menschen hingegen möchten ein Stückchen Pop-Ruhm erhaschen, Selfies schießen und ein paar Worte mit Gomez wechseln. Was auch gelingt, denn das Musik-Sternchen gibt sich erstaunlich volksnah und posiert bereitwillig vor den ihm entgegengestreckten Smartphonelinsen. 

Nicht deswegen und auch nicht wegen des guten Kaffees weilt die 25-Jährige in Franken, vielmehr führte sie ihr Engagement als Puma-Model in die Region. Gomez ist das Aushängeschild des Herzogenauracher Sportartikelherstellers und bewirbt mittlerweile ihre eigene Produktlinie. Ein internes Meeting in der Hauptzentrale von Puma stand am Montag auf dem Programm. "Selena ist jetzt hier bei uns Markenbotschafterin und wir haben diesbezüglich einiges zu besprechen", teilte das Unternehmen auf Nachfrage von nordbayern.de mit. 

Vor der Bäckereifiliale hatte Gomez bereits dem Cafe im Literaturhaus einen Besuch abgestattet. Restaurantleiter Jörg Schuster wusste nach eigener Aussage zunächst gar nicht, mit wem er es zu tun hatte. "Die saßen im Außenbereich und haben gefrühstückt", erzählt er. Dann kam der Regen. Und Gomez zog weiter.

0 Kommentare