Zwei Termine pro Jahr

Verkaufsoffener Sonntag in Nürnberg: Welche Geschäfte heute geöffnet haben

Marco Puschner

Lokalredaktion Nürnberg

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Simone Madre
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25.9.2022, 09:54 Uhr
Flanieren in der Innenstadt - und auch Einkaufen. Am 25. September soll dies im Stadtzentrum möglich sein. 

© Roland Fengler, ARC Flanieren in der Innenstadt - und auch Einkaufen. Am 25. September soll dies im Stadtzentrum möglich sein. 

Die nächste Sonntagsöffnung in Nürnberg ist am 25. September 2022 zwischen 13 und 18 Uhr und gilt für Geschäfte in der Altstadt. Der Anlass hierfür ist das Altstadtfest. Öffnen dürfen alle Läden, die zwischen den folgenden Straßen liegen: Vestnertorgraben, Maxtor, Maxtorgraben, Rathenauplatz, Laufertorgraben, Marientorgraben, Königstorgraben, Bahnhofsplatz, Frauentorgraben, Spittlertorgraben, Westtorgraben und Neutorgraben.

Der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr ist schon wieder vorbei: Am 8. Mai konnte man anlässlich des Maifests in der Südstadt einkaufen gehen. Ebenfalls zwischen 13 und 18 Uhr waren dafür die Geschäfte geöffnet.

Wann gibt es in Nürnberg verkaufsoffene Sonntage?

Gemeinden dürfen nur anlässlich von Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen an höchstens vier Sonn- und Feiertagen im Jahr die Öffnung von Geschäften für jeweils höchstens fünf Stunden zulassen.

Weil 2020 und 2021 die Feste wegen der Corona-Pandemie ausgefallen sind, gab es auch keine verkaufsoffenen Sonntage. 2022 gibt es wie zwischen 2017 und 2019 insgesamt zwei verkaufsoffene Sonntage - an dem einen dürfen die Geschäfte in der Südstadt, an dem anderen jene in der Altstadt öffnen.

Der Recht- und Wirtschaftsausschuss des Stadtrats hat dies bei einer Gegenstimme mit großer Mehrheit beschlossen. Aber es gibt auch Kritiker der verkaufsoffenen Sonntage: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) etwa lehnt die Öffnungen ab, weil sie zu zusätzlichen Belastungen des Verkaufspersonals, aber zu keinen belegbaren Umsatzsteigerungen führen würden.

Zwischen 2010 und 2016 gab es sogar vier verkaufsoffene Sonntage in Nürnberg. Zwei in der Südstadt, zwei im übrigen Stadtgebiet. Nach Gerichtsurteilen, in denen ein enger räumlicher Bezug zum Marktgeschehen für die Zulässigkeit dieser Tage angemahnt wurde, hat die Stadt das Programm dann auf zwei Tage in bestimmten Stadtgebieten reduziert.

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