Der Tunnelbagger leistete ganze Arbeit

Verlängerung der U-Bahnlinie U3: So lief der Tunneldurchschlag in Gebersdorf

23.3.2022, 17:13 Uhr
Bis 2026 soll die U-Bahnlinie U3 um die Haltestellen Kleinreuth bei Schweinau und die Endstation Gebersdorf erweitert werden. 
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Bis 2026 soll die U-Bahnlinie U3 um die Haltestellen Kleinreuth bei Schweinau und die Endstation Gebersdorf erweitert werden.  © Michael Matejka, NNZ

Das Interesse war nicht nur unter den Tunnelbauern selbst groß. Auch zahlreiche Politiker verschiedener Fraktionen wollten sich den Tunneldurchschlag in Gebersdorf nicht entgehen lassen. 
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Das Interesse war nicht nur unter den Tunnelbauern selbst groß. Auch zahlreiche Politiker verschiedener Fraktionen wollten sich den Tunneldurchschlag in Gebersdorf nicht entgehen lassen.  © Michael Matejka, NNZ

Auf sie waren alle Blicke gerichtet: Anke König (links im Bild) hatte die Tunnelpatenschaft für die Strecke Gebersdorf-Kleinreuth bei Schweinau übernommen.
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Auf sie waren alle Blicke gerichtet: Anke König (links im Bild) hatte die Tunnelpatenschaft für die Strecke Gebersdorf-Kleinreuth bei Schweinau übernommen. © Michael Matejka, NNZ

Als Tunnelpatin durfte die OB-Gattin Anke König, hier neben Projektleiter Sven Hintsche, den roten Knopf drücken.
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Als Tunnelpatin durfte die OB-Gattin Anke König, hier neben Projektleiter Sven Hintsche, den roten Knopf drücken. © Nina Dworschak, NNZ

Kurz darauf legte der Tunnelbagger los und wirbelte bald so viel Staub auf, dass er kaum noch zu erkennen war.
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Kurz darauf legte der Tunnelbagger los und wirbelte bald so viel Staub auf, dass er kaum noch zu erkennen war. © Michael Matejka, NNZ

Nach etwa zehn Minuten war sein Werk vollbracht. Das Loch in der Wand ist unübersehbar, die Strecke Gebersdorf-Kleinreuth bei Schweinau damit verbunden.
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Nach etwa zehn Minuten war sein Werk vollbracht. Das Loch in der Wand ist unübersehbar, die Strecke Gebersdorf-Kleinreuth bei Schweinau damit verbunden. © Nina Dworschak, NNZ

Oberbürgermeister Marcus König kann sich noch gut an den 7. August 2020 erinnern, als der Startschuss auf der anderen Seite des Tunnels erfolgte. Im Ausbau der Linie U3 über die Haltestelle Kleinreuth bei Schweinau zur künftigen Endstation Gebersdorf sieht König „ein klares Bekenntnis für den ÖPNV“.
 
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Oberbürgermeister Marcus König kann sich noch gut an den 7. August 2020 erinnern, als der Startschuss auf der anderen Seite des Tunnels erfolgte. Im Ausbau der Linie U3 über die Haltestelle Kleinreuth bei Schweinau zur künftigen Endstation Gebersdorf sieht König „ein klares Bekenntnis für den ÖPNV“.
  © Michael Matejka, NNZ

Seit 1967, rechnet der OB vor, seien 1,4 Milliarden Euro in den (Aus-)Bau des Nürnberger U-Bahnnetzes geflossen. Davon hätten 1,1 Milliarde Euro der Bund und der Freistaat übernommen. 300 Millionen Euro hat laut König die Stadt investiert, um die U-Bahn zu den Menschen zu bringen – und die Menschen in die U-Bahn.
 
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Seit 1967, rechnet der OB vor, seien 1,4 Milliarden Euro in den (Aus-)Bau des Nürnberger U-Bahnnetzes geflossen. Davon hätten 1,1 Milliarde Euro der Bund und der Freistaat übernommen. 300 Millionen Euro hat laut König die Stadt investiert, um die U-Bahn zu den Menschen zu bringen – und die Menschen in die U-Bahn.
  © Michael Matejka, NNZ

Beim Tunneldurchschlag wurde Anke König eine Figur der Heiligen Barbara überreicht, die als Schutzpatronin der Bergleute gilt.
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Beim Tunneldurchschlag wurde Anke König eine Figur der Heiligen Barbara überreicht, die als Schutzpatronin der Bergleute gilt. © Michael Matejka, NNZ

Links neben Andrea König und ihrem Mann Marcus König steht Sven Hintsche. Er ist Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft Hochtief/Max Bögl.
 
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Links neben Andrea König und ihrem Mann Marcus König steht Sven Hintsche. Er ist Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft Hochtief/Max Bögl.
  © Nina Dworschak, NNZ

Mit dem Tunneldurchschlag ist nur eine erste Etappe geschafft.
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Mit dem Tunneldurchschlag ist nur eine erste Etappe geschafft. © Michael Matejka, NNZ

Die unterirdischen Arbeiten gehen weiter. Im nächsten Schritt soll nun eine 30 bis 50 Zentimeter starke und wasserundurchlässige Beton-Innenschale eingezogen werden. 
 
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Die unterirdischen Arbeiten gehen weiter. Im nächsten Schritt soll nun eine 30 bis 50 Zentimeter starke und wasserundurchlässige Beton-Innenschale eingezogen werden. 
  © Michael Matejka, NNZ