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Vogel liebäugelt mit dem OB-Amt in Nürnberg

Scheidender Parteichef schließt höchsten Posten nicht aus - 07.03.2015 06:00 Uhr

Konzentriert sich voll auf seine Rathaus-Karriere: Christian Vogel. © Roland Fengler


In einem Interview mit den Nürnberger Nachrichten antwortet er auf die Frage, ob er in einem weiteren Karrieresprung OB Maly beerben möchte, zwar zunächst diplomatisch. "Ich habe die Hoffnung, dass Oberbürgermeister Uli Maly und ich noch lange gemeinsam Politik machen werden." Auch verweist er auf weitere Spitzenleute in der Nürnberger SPD wie Stadtkämmerer Harald Riedel oder die Fraktionsvorsitzende Anja Prölß-Kammerer.

Doch der scheidende Parteichef Vogel sieht sich mit Maly als der Macher des Wahlerfolgs von 2014. Und er betont: "Ich habe in den letzten Jahren so viel dazu gelernt, dass ich mir einiges zutraue." Dazu zählt - unausgesprochen - auch das Amt des Oberbürgermeisters. Den Posten des ersten Stellvertreters hat er ja bereits seit fast einem Jahr inne.

Vogel konzentriert sich künftig ganz auf die Arbeit im Rathaus. Daher tritt er auch beim Parteitag am 14. März nicht mehr zur Wiederwahl als Vorsitzender der Nürnberger SPD an. Diesen Posten hatte der gebürtige Nürnberger zwölf Jahre inne, insgesamt war er 21 Jahre im Partei-Vorstand. Einziger Kandidat für seine Nachfolge ist sein Stellvertreter und Vizechef der Rathausfraktion,Thorsten Brehm.

Der scheidende Vorsitzende führt den Erfolg der Nürnberger SPD nicht zuletzt auf seine Amtszeit - über viele Jahre parallel auch als Vorsitzender der Ratsfraktion - zurück. Als sein größtes Verdienst sieht Vogel, die Geschlossenheit der SPD herbeigeführt zu haben.
  

Andreas Franke

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