Kilometerlanger Stau

Vollsperrung am Autobahnkreuz Nürnberg: Lkw krachen auf A9 zusammen - Fahrer schwer verletzt

Azeglio Elia Hupfer
Azeglio Elia Hupfer

Online-Redaktion

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26.7.2022, 13:12 Uhr
Der 56-jährige Fahrer des weißen Lkw wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

© ToMa Der 56-jährige Fahrer des weißen Lkw wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Gegen 6.30 Uhr krachte kurz vor dem Rastplatz Brunn in Fahrtrichtung München ein siebeneinhalb Tonnen schwerer Lastwagen fast ungebremst auf einen Sattelzug. Nach aktuellem Ermittlungsstand musste der 55-jährige Fahrer eines auf der rechten Fahrspur fahrenden Sattelschleppers verkehrsbedingt abbremsen. Der 56-jährige Fahrer des nachfolgenden Lkw bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr auf das Gespann auf. Kurz vor dem Aufprall versuchte der 56-Jährige noch nach links auszuweichen, prallte letztlich aber doch auf das Heck des Sattelzugs.

Durch die Wucht des Aufpralls verformte sich die Fahrerkabine so stark, dass der Mann eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr befreit werden musste. Der 56-Jährige kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Kurze Zeit später gab es dann aus der Notaufnahme leichte Entwarnung: Der Lastwagenfahrer schwebe nicht mehr in akuter Lebensgefahr, sei schwer verletzt. Der 55-jährige Fahrer des Sattelzugs erlitt einen Schock, blieb körperlich aber unverletzt.

Die A9 war in Fahrtrichtung München über mehrere Stunden voll gesperrt. Die Polizei hatte an der Unfallstelle dann zunächst eine der drei Spuren freigegeben, um den Verkehr vor Ort abfließen zu lassen. Die Vollsperrung am Autobahnkreuz blieb bis zur Bergung der Lastwagen bestehen. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich über acht Kilometer. Der entstandene Sachschaden blieb zunächst noch unklar.

Die Verkehrspolizei Feucht war vor Ort und nahm den Unfall auf. Neben den Beamtinnen und Beamten der Polizei waren auch zahlreiche Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Schwaig, Fischbach und Röthenbach an der Pegnitz sowie das THW Lauf im Einsatz. Die Kräfte des THW bauten unter anderem eine Sichtschutzwand auf.

Der Artikel wurde zuletzt um 9.50 Uhr aktualisiert.


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