Weinbar entsteht in denkmalgeschütztem Gebäude in GoHo

23.2.2016, 05:57 Uhr
Sie sind Jungs aus dem Viertel und haben Gostenhof in ihr Herz geschlossen: Markus Heusch (li.) und Hendrik Biehl haben das denkmalgeschützte Haus in der Gostenhofer Hauptstraße 73 gekauft und sanieren es liebevoll. Mitanzupacken gehört für den Ingenieur und den IT-Experten dazu.
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© Giulia Iannicelli

Wer in dem herrschaftlichen Haus am Bauernplatz Baujahr 1897 einst wohnte, wollen Markus Heusch und Hendrik Biehl noch herausfinden. Es sei aber ungewöhnlich, dass solch schöner Stuck bis in den vierten Stock unter den Zimmerdecken zu finden ist. Üblicherweise seien im 19. Jahrhundert nur die Wohnungen der Hausbesitzer im ersten Stock derart reich verziert worden, sagen sie.
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Auch dieser Stuck kann sich sehen lassen. In die vier Wohnung mit je rund 180 Quasdratmetern ziehen teilweise die früheren Bewohner zurück. Zwei sind aber noch zu haben.
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Fans von Altbauwohnngen kommen bei so hübschen Hingucker  unter der Zimmerdecke ins Schwärmen.
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Wo der Stuck kaputt ist, muss er repariert werden. Natürlich streng nach den Auflagen der Denkmalschützer.
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Die Sanierung der Wohnungen läuft noch bis zum Sommer auf Hochtouren. Hässliche Laminatböden und abgehängte Decken müssen weg.
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Der Dachstuhl ist wie vieles in dem historischen Haus von den Vorbesitzern nicht in Schuss gehalten worden. Es regnete schon rein, jetzt wird er saniert.
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Wo immer in den Wohnungen des denkmalgeschützten Hauses die alte Substanz beschädigt ist wie hier, müssen erst Denkmalschützer gefragt werden, bevor Handwerker mit den Reparaturen beginnen dürfen.
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Von wegen Holz: In dem Türrahmen einer der Wohnungen hat die Gutachterin freigelegt, was sich unter der weißen Farbe verbirgt. Die Holzmaserung ist mit Pinsel und Farbe aber nur nachempfunden.
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Sind tolle Hingucker in den Wohnung und funktionieren auch noch - die historischen Kachelöfen.
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Auch dieser Kachelofen kann sich sehen lassen!
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Hendrik Biehl (li.) und Markus Heusch begutachten einen kaputten Holzboden.
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Der Teufel steckt im Detail: Dieser Fußboden muss von Grund auf neu gemacht werden.
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Auch der Eingang in das repräsentative Haus am Bauernplatz steht unter Denkmalschutz. Als es mal brannte, mussten die zerstörten Fliesen mit gelber und schwarzer Farbe nachgemacht werden.
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Auch außen an dem Gebäude muss vieles getan werden. Fenstereinfassungen sind morsch, der Sandstein muss gereinigt werden.
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Wen dieser Kopf über dem Eingang des Hauses darstellen soll, ist unklar. Vielleicht soll es der Bauherr sein.
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Balkone zum Hinterhof gab es bereits im Baujahr 1897, sie waren jedoch breiter als die jetzigen.
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Hendrik Biehl erfüllt sich  mit seiner Weinbar im Erdgeschoss einen Lebenstraum. Es soll auch Verkostungen geben.
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Die Weinbar achtzehn97 ist eine charmante Kombination aus historischen Backsteinwänden, altem Stuck und neuen Möbeln.
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Durch die großen Fenster der Weinbar kann man jetzt schon die stylische Inneneinrichtung sehen. Eröffnet werden soll die neue Gastro am Bauernplatz in wenigen Tagen.
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