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Sonntag, 23.02.2020

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Wirt bestätigt: Bratwursthäusle bleibt zunächst offen

Für den kommenden Pächter soll es einen fließenden Übergang geben - 03.12.2019 11:02 Uhr

Nun ist klar: Die Betreiber des "Bratwursthäusle" werden durchhalten, bis ein neuer Pächter gefunden ist. © Karlheinz Daut


 Der künftige Nachfolger wird nicht nur das beliebte Traditionslokal, sondern auch die 42 Beschäftigten des "Häusle" übernehmen. "Ich habe das meinen Leuten jetzt bei einer Betriebsversammlung versprechen können", sagt Kai Behringer auf Anfrage und klingt sehr erleichtert. Nachdem die Brauerei den Pachtvertrag der Behringers nach 55 Jahren Ende des Jahres nicht mehr verlängern wollte, stand zunächst alles auf der Kippe. Jetzt werde er durchhalten, bis Tucher einen nahtlosen Übergang möglich mache. Dass dieser angepeilt wird, stehe ausdrücklich in dem Vertrag, der jetzt abgeschlossen werden soll.

Kai Behringer ist fest davon überzeugt, dass sich für das Bratwursthäusle, in dem seit Jahrzehnten auch lokale und internationale Prominenz Bratwürste vom Buchenholzgrill vertilgt, genug Bewerber finden werden. Behringer: "Ich hoffe, dass es schnell geht."

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Hoher Besuch: Diese Prominenten speisten im Bratwursthäusle

Das Gerücht gab es schon länger, jetzt wurde es bestätigt: Der Pachtvertrag für das Bratwursthäusle läuft zum Ende des Jahres aus. Doch während noch völlig unklar ist, wer die Nachfolge von Wirt Werner Behringer übernimmt, blickt Nürnberg auf die lange Tradition des Gasthauses zurück - und auf all die Prominenten, die dort im Laufe der Jahre zu Gast waren.


Bratwursthäusle ist eine Nürnberger Institution

Das Entsetzen über das drohende Aus für das "Häusle", wie Fans das Lokal liebevoll nennen, war zunächst groß. "Bratwurst-Papst" nannten sie Senior Werner Behringer (80), der mit Ehefrau Carsta unermüdlich hinterm Tresen stand. Er war für seine Fähigkeit berühmt, mit Leichtigkeit zwölf Gäste an einen Tisch für acht zu platzieren.

Auch Stammgäste aus dem Rathaus gegenüber hatte das "Häusle" mehr als genug. Zu ihnen gehört auch Oberbürgermeister Ulrich Maly, der das Gasthaus einmal so beschrieb: "Es ist für uns eine Mischung aus Erster Hilfe, Letzter Ölung und Barmherziger Bruderschaft".

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