Z-Bau
Durch die Sanierung des Z-Baus entsteht unter anderem ein Konzertsaal mit einem Fassungsvermögen für 1000 Besucher.

Der Z-Bau ist ein offenes Kulturzentrum in der ehemaligen Nürnberger Südkaserne (Frankenstraße 200). Betrieben wird das "Zentrum für Gegenwartskultur" von der "Gesellschaft für kulturelle Freiräume", die sich aus Musikzentrale, Kunstverein und der Stadt Nürnberg zusammensetzt. Der Z-Bau war usprünglich Teil der 1939 errichteten Südkaserne, die als Unterkunft für SS-Einheiten diente und daher auch SS-Kaserne genannt wurde. Nach Kriegsende übernahm die US-Armee den Gebäudekomplex unter dem Namen Merrell-Barracks. Nach Abzug der US-Armee 1992 und einer anschließenden Sanierung zog das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in das Hauptgebäude ein. In den Z-Bau der Südkaserne (benannt nach seiner Z-Form) quartierte sich im Jahr 2000 die alternative Kulturszene ein - ursprünglich nur zur Zwischennutzung bis zum Abriss des maroden Gebäudes. Nach vielen Jahren - teils heftiger - Auseinandersetzungen, wie mit dem zunehmenden Verfall des Bauwerks und der dort mittlerweile etablierten freien Kulturszene zu verfahren sei, beschloss der Stadtrat 2011 eine Generalsanierung und den Betrieb eines offenen Zentrums für Gegenwartskultur mit Schwerpunkt Popmusik. Mit finanzieller Unterstützung durch die EU sanierte die Stadt in zweijähriger Bauzeit den Z-Bau. Die Eröffnung fand Ende 2015 statt.