"Zeichen und Wunder": So werden die "Stadtverführungen"

10.8.2017, 17:17 Uhr
Der Justizpalast in Nürnberg wird Schauplatz bei den Stadtverführungen 2017. Auf dem Foto zu sehen ist der berühmte Saal 600 des Justizpalastes.

Der Justizpalast in Nürnberg wird Schauplatz bei den Stadtverführungen 2017. Auf dem Foto zu sehen ist der berühmte Saal 600 des Justizpalastes. © Günter Distler

Am Donnerstag wurde das Programm der "Stadtverführungen" im Nürnberger Justizpalast vorgestellt. Bayerns größtes Gerichtsgebäude ist in diesem Jahr einer der Führungsorte. Der frühere Vizepräsident des Oberlandesgerichts, Ewald Behrschmidt, berichtet an zwei Terminen über das 101 Jahre alte Bauwerk, seine wechselvolle Geschichte und die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse, die dort abgehalten wurden. 

Aber auch Hunderte weitere engagierte Privatleute, professionelle Stadtführer und Prominente gehen an vielen Orten in Nürnberg mit Besuchern auf Entdeckungstour. Das Motto lautet diesmal "Zeichen & Wunder" und soll auf das Reformationsjubiläum verweisen.

Auf Spurensuche gehen die Besucher nicht nur in der Altstadt, sondern auch in den Stadtteilen. Das Themenangebot ist breit gefächert:  Es spannt einen Bogen von Geschichte, Architektur, Kunst und Kultur sowie Technik und Natur. Für Kinder gibt ein speziell zugeschnittenes Angebot. Auch in Fürth dürfen sich Interessierte verführen lassen: Die Kleeblattstadt ist im elften Jahr und mit 82 Programmpunkten beteiligt.

Die „Stadtverführungs“-Türmchen kosten im Vorverkauf acht (später: neun) Euro. Sie berechtigen zum Besuch beliebig vieler Führungen. Sie sind unter anderem in der Kulturinformation, Königstraße 93, erhältlich. ZAC-Karten-Inhaber zahlen im Ticket-Corner in der Mauthalle 6,40 Euro. Weitere Infos: www.stadtverfuehrungen.nuernberg.de

 

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