Corona-Pandemie

Auch das Hersbrucker Strudelbad ist nun Teststelle

14.12.2021, 12:06 Uhr
Ungewohntes Bild: Robert Ilg und Karlheinz Wölfel (sitzend) lassen in der Eingangshalle des Strudelbades einen Schnelltest machen, links dahinter warten Betriebsleiter Kai Hoffmann und Marketing Managerin Bianca Hübsch von der Fackelmann Therme.

© Ruppert Ungewohntes Bild: Robert Ilg und Karlheinz Wölfel (sitzend) lassen in der Eingangshalle des Strudelbades einen Schnelltest machen, links dahinter warten Betriebsleiter Kai Hoffmann und Marketing Managerin Bianca Hübsch von der Fackelmann Therme.

Mittlerweile schlagen sogar die Apotheken Alarm, dass sie wegen der Corona-Abstriche ausgelastet seien, beschreibt Robert Ilg die Lage. Eine Ausweitung von 2Gplus verschärft die Situation. Einfach war es nicht, eine Testfirma zu finden. Der "Flaschenhals" beim Aufbau der Teststellen ist die Personalfrage. Hersbrucks Verwaltungschef Karlheinz Wölfel schaffte es trotzdem, eine geeignete Fachfirma zu finden. CyberDominus betreibt andernorts in der Metropolregion schon entsprechende Einrichtungen und hat Erfahrung auf dem Gebiet.

1000 Tests täglich

Mit dem Strudelbad stellt die Stadt die passende Örtlichkeit zur Verfügung. Bis zu 1000 Tests sind täglich möglich. "Falls nötig, können wir innerhalb von Stunden Nachschub an Material bekommen,", sagte Leiter Pascal Herzing. Im Gegensatz zur früheren Stelle im Hersbrucker Stadthaus bietet die Badeingangshalle mehr Raum, verschiedene Zu- und Ausgänge und eine gute Lüftung.

Die Anmeldung geschieht über einen QR-Code oder einen Anmeldebogen ganz klassisch in Papierform. Wer möchte, kann auf das Testergebnis eine Viertelstunde warten und gleich mitnehmen. Das ist zum Beispiel für Besucher der Fackelmann Therme interessant. Andernfalls wird das Resultat per E-Mail zugeschickt. Die Station bietet Nasenabstriche und für Kinder Wangenabstriche an. Die aufwendigeren PCR-Tests gibt es noch nicht. Dies soll in wenigen Tagen ebenso der Fall sein.

Schneller impfen

Robert Ilg führt außerdem mit dem Landrat und medizinischen Fachleuten Gespräche zum Thema Impfen. "Ich bin der Meinung, dass sich da schnell was tun muss", so der Bürgermeister.

Örtlich niedergelassene Ärzte haben den Wunsch geäußert, außerhalb ihrer Praxis impfen zu können. "Die Stadt wird dieses Anliegen gern mit Räumen und Personal unterstützen", dankt Robert Ilg für solch lebenswichtige Initiative.