Nach dem G7-Gipfel

Polizisten und Autos sind wieder an Ort und Stelle

Andrea Pitsch
Andrea Pitsch

Redakteurin

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1.7.2022, 13:00 Uhr
Dieses Fahrzeug der Bergwacht Lauf-Hersbruck war beim G7-Gipfel im Rettungszentrum Süd eingesetzt.

© Bergwacht Bayern Dieses Fahrzeug der Bergwacht Lauf-Hersbruck war beim G7-Gipfel im Rettungszentrum Süd eingesetzt.

Nämlich die der Bergwacht. „Es war eine verstärkte Vorhaltung von Autos nötig“, erklärt Roland Ampenberger von der Bergwacht Bayern. Die gehören übrigens streng genommen dem Freistaat. „Das Innenministerium stellt die Mittel für die Ausstattung der Bergwacht zur Verfügung.“

Doch über so viele Wagen verfügt die Hochland-Bereitschaft im Alltag nicht. „Wir haben dann flächendeckend aus ganz Bayern Fahrzeuge aus den Bergwachten zusammengezogen und die etwas ausgedünnt, so dass aber nirgends Lücken entstehen.“ Daher kurvte auch ein Auto mit LAU-Kennzeichen in den oberbayerischen Bergen herum – und zwar fürs Rettungszentrum Süd.

Jedoch ohne mittelfränkische Besatzung. Denn die örtlichen Bergwachten, wie Garmisch-Partenkirchen, Krün und Mittenwald seien rund um den Gipfel „verstärkt und dauerhaft besetzt worden“ mit Kräften aus der Region. So hätten sich Ehrenamtlichen teilweise frei genommen, um für den Gipfel-Einsatz zur Verfügung zu stehen, verrät Ampenberger.

Doch warum braucht es die Bergwacht überhaupt? „Schloss Elmau liegt in unserem Zuständigkeitsbereich“, erläutert Ampenberger. Kernthema sei der Sternmarsch gewesen – eher eine anspruchsvolle Wanderung: „Da ging es acht Kilometer steil rauf.“ Hier habe sich die Bergwacht unter anderem um die Wasserversorgung gekümmert.

Welche Aufgaben die Hersbrucker Polizisten um ihren Chef Bernhard Distler hatten, darf der Chef der hiesigen Polizeistelle nicht verraten. Laut Pressestelle ist es nicht erwünscht, dass einzelne Polizisten über ihre Erfahrungen berichten. Dabei sei die bei Distler sehr positiv gewesen.

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